Die Verbandsliga-Frauen des TSV Frommern gewinnen ihr letztes Testspiel nach 0:3-Rückstand am Ende noch. Nun wartet das erste Pflichtspiel im Verbandspokal.
4:3 (3:3) hieß es am Ende für die Frauen von TSV-Trainerin Petra Linder im Vorbereitungsspiel gegen den Landesligisten SpVgg Berneck-Zwerenberg. „Mit dem Ausgang bin ich schon einigermaßen zufrieden; aber das Spiel ist nicht so gelaufen, wie wir es uns vorgestellt haben“, sagt die TSV-Trainerin.
Nach dem 0:3 wird es etwas lauter
Fürwahr, lagen die Gäste doch nach 23 Minuten mit 3:0 in Front. „Berneck-Zwerenberg ist mit zwei Viererketten kompakt gestanden und hat uns das Leben echt schwer gemacht. Wir hatten zwar viel Ballbesitz in der gegnerischen Hälfte, aber die Tore haben zunächst die Gäste gemacht. Das 0:1 war ein klarer Elfmeter, das 0:2 nach einem individuellen Fehler, und das dritte fiel durch einen Konter, den wir ins eigene Netz abgefälscht haben. Das macht eine Trainerin natürlich verrückt“, sagt Linder, die daraufhin etwas lauter wurde und einige Umstellungen vornahm. Mit Erfolg: Binnen vier Minuten glichen Jana Schwaner mit einem Doppelpack und Elena Lukic zum 3:3 aus. Mit diesem Resultat ging es auch in die Halbzeitpause. Im zweiten Durchgang war es erneut Jana Schwaner, die für den 4:3-Siegtreffer sorgte.
Am Sonntag geht es im Pokal nach Aldingen
Am Sonntag bestreiten die Frommerner Frauen ihr erstes Pflichtspiel in der zweiten Runde des WFV-Pokals beim Regionenligisten SpVgg Aldingen, der in Runde eins bei Ligakonkurrent TSG Wittershausen mit 7:1 erfolgreich war. Auf den ersten Blick eine klare Angelegenheit für den Verbandsligisten. Aber Linder warnt davor, den Gegner zu unterschätzen. „Ich habe mir das Spiel angesehen und weiß was auf uns zukommt. Aldingen hat sich richtig gut verstärkt, wie etwa mit der ehemaligen Zweitligaspielerin Leonie Keilbach, und der Pokal hat sowieso seine eigenen Gesetze. Wir freuen uns auf das Spiel und wollen eine Runde weiterkommen.“
Schweres Auftaktprogramm in der Verbandsliga
Im Hinblick auf die neue Saison in der Verbandsliga, die für die TSV-Frauen am 14. September mit einem Heimspiel gegen den VfB Stuttgart II beginnt, erwartet Trainerin Linder, „dass wir zum Einen in der Defensive besser stehen als in der Vorsaison und weniger Gegentore kassieren, und zum Anderen, dass die Mannschaft die Vorgaben im taktischen Bereich umsetzt und die Bälle nicht nur nach vorne drischt, sondern miteinander spielt. Und hilfreich wäre es auch, wenn wir die Abschlüsse so konsequent zu Toren nutzen, wie in den Vorbereitungsspielen.“ Denn auf die Frommernerinnen wartet gleich zum Auftakt ein Hammer-Gegner mit der zweiten Mannschaft des VfB Stuttgart. „Die Mannschaft hat das klare Ziel, in die Oberliga aufzusteigen. Denn der VfB braucht das als Unterbau für ihre Zweitligamannschaft, um die jungen Spielerinnen zu halten“, weiß Linder. „Das wird ein ganz schweres Spiel für uns, da müssen wir uns etwas einfallen lassen. Aber auch die folgenden Spiele bei den VfL Sindelfingen Ladies und beim SV Musbach werden richtungsweisend sein.“