Die Frommerner Frauen müssen am Sonntag beim VfL Sindelfingen „Ladies“ ran.
Im ersten Auswärtsspiel der neuen Saison in der Verbandsliga wartet auf die Frauen des TSV Frommern nach dem 0:5 gegen Titelanwärter VfB Stuttgart II erneut eine schwere Aufgabe, denn das Team von Trainerin Petra Linder muss beim Tabellenführer in Sindelfingen ran.
„Ladies“ gelingt ein Knaller-Auftakt
Die „Ladies“ sorgten zum Auftakt mit dem 6:0-Erfolg beim SV Musbach gleich für einen Paukenschlag. „Das war ein Knaller“, sagt Linder, die sich mit ihrer Mannschaft in Sindelfingen traditionell etwas schwer tut. „Natürlich freuen wir uns darauf im Stadion auf so einem tollen Rasenplatz spielen zu dürfen. Aber Sindelfingen ist eine ganz unberechenbare Mannschaft, die gut nach vorne spielt“, erwartet die TSV-Trainerin einen heißen Fight. „Der VfL spielt schnell über die Außen, da werden wir defensiv gefordert sein“, weiß Linder, die sich noch an das Gastspiel in der Vorsaison erinnert, das mit 1:3 verloren ging.
„Vollgas“ ist gefragt
Hinzu kommt die schwere Verletzung von Torhüterin Nina Benjak. „Das ist eine schwierige Situation, die wir erst in den Griff bekommen müssen. Das verunsichert auch die Mannschaft ein bisschen. Aber wir werden versuchen, Sindelfingen unter Druck zu setzen und sie früh anzulaufen, um Chancen heraus zu spielen und endlich einmal ein Tor zu machen. Alle müssen Vollgas geben, sonst wird es schwierig“, weiß Linder worauf es ankommen wird.
Im Pokal-Achtelfinale wartet Oberligist Tettnang
Derweil steht fest, auf wen die Frommerner Frauen im Achtelfinale des WFV-Pokals treffen. Sie bekommen es mit Oberligist TSV Tettnang vor heimischer Kulisse zu tun. Der Termin steht noch nicht fest „Wir wollten einen Gegner nicht aus der eigenen Liga haben; das ist eingetroffen. Das ist ein gutes Los. Tettnang ist ein Gegner, den wir sehr gut kennen. Meine Mädels und ich freuen uns “, so Linder.