Beim Frauenfrühstück in Bickelsberg zeigte Seelsorger Frank Pahnke, wie tief Kindheitsprägungen unser Leben beeinflussen.
Beim Frauenfrühstück im Bürgerhaus Bickelsberg ging es um das Thema „Wie sich meine Prägung durch mein Leben schleicht – vom Umgang mit meinen Gefühlen“. Zum ersten Mal war ein Mann Referent beim Frauenfrühstück, Frank Pahnke. 20 Jahre lang arbeitete er als Elektriker, bevor er sich als Seelsorger und Lebensberater selbstständig gemacht hat.
Er zeigte, wie Menschen von Kindheit an von seiner Umgebung geprägt werden. Durch die Erziehung und Beziehungsstrukturen, beispielsweise die Geschwisterfolge bilden sich Muster der Wahrnehmung, die unsere Persönlichkeit prägen. Es ist wichtig im Laufe eines Lebens zu überprüfen, ob die Prägung das eigene Ich dominiert oder positiv ergänzt. So können Prägungen aus der Kindheit zu Verhaltensmustern führen, die regelmäßig zu Konflikten in der Familie oder mit Freunden führen.
Prägungen bewusst machen
Frank Pahnke regte dazu an, sich seine Prägungen bewusst zu machen. Um aus diesen Glaubensmustern auszubrechen sei es wichtig, sich selbst zu kennen und dazu bereit zu sein, konsequent daran zu arbeiten, negative Verhaltensmuster zu ändern.
Musikalisch umrahmt wurde das Frauenfrühstück von der Blockflöten Gruppe aus Zimmern ob Rottweil unter der Leitung von Beate Vöhringer. Vor dem Vortrag konnten die Teilnehmerinnen frühstücken.
Das nächste Frauenfrühstück findet am 21. März 2026 statt mit einem Vortrat mit dem Titel „Beten – Notnagel oder Geschenk“.