Elf Jahre „Wiiberfasnet“ – das wurde in Nußbach ausgiebig gefeiert. Das Programm reichte von den Chippendales bis zum Froschkönig. Freie Plätze gab es keine mehr.
Über mangelnden Besuch bei der Frauenfasnet können sich die Veranstalter nicht beklagen. Oberzunftmeisterin Sonja Schätzle verkündete mit Narri-Narro, dass elf Jahre Wiiberfasnet im Sportheim natürlich gewürdigt werden muss. Auch Organisatorin Monika Hieske hieß die Frauen mit einem lustigen Reim wilkommen. Alleinunterhalter Andy Hehl sorgte schon zu Beginn für allerbeste Stimmung. Und dann waren das wieder Frauengruppen, sie gemeinsam überlegt, gedichtet und geprobt hatten.
Das Ergebnis waren Vorträge vom Feinsten. Es begann mit dem Märchen vom Froschkönig, lustig untermalt mit bekannten Schlagern. Doch als es zum Kuss kommen sollte, hieß es: Küssen verboten! Die Frauen von der Chorgemeinschaft besangen ihre Erlebnisse beim Ausflug, vor allem waren sie mehr als begeistert von den Chippendales.
Und dann kamen Sonja, Rebekka und Monika auf die Bühne: Sie wären jetzt halt in so einem Alter, wo kleine Schönheitsfehler auftauchen, „wo alles hängt“. Ob dies an der Erdanziehungskraft oder am Klimawandel liege? Jedenfalls sei der Schönheitschirurg nicht besser als ein Änderungsschneider gewesen.
Viel Erfolg hatte auch die Gruppe Sa-Scho-Vi mit ihrem lustigen Vortrag: Sie besuchten eine Stadt, in der keine Kneipe offen hat. Das echte Schwarzwaldmaidlich (Liane Pfau) durfte ebenfalls nicht fehlen: „Mir henn no Biss“ betonte sie, wenn auch vom alten Schlag. Die Frauen waren außer Rand und Band. Das störte das Bewirtungsteam vom Sportverein nicht. Es sorgte unermüdlich für das kulinarische Wohl.