Der SV Eutingen steigerte sich immer weiter. Foto: Thomas Fritsch

Das Frauenteam aus Eutingen steht im Finale des WFV-Pokals. Sie besiegten einen Oberligisten.

SV Eutingen – FSV Waldebene Ost 2:1 (1:1). Nachdem der SV Eutingen im Viertelfinale bereits den Oberligisten SV Alberweiler mit 7:3 hochkant aus Pokal geschossen hatte, folgte der zweite Akt, was die Oberligisten auf Eutingens Weg ins Pokalfinale betrifft. Mit den Gästen vom FSV Waldebene Stuttgart Ost kam nicht irgendeine Oberliga-Mannschaft – es kam der Spitzenreiter.

 

Der SV Eutingen zeigte jedoch keinerlei Angst und spielte munter auf Augenhöhe mit. Die Gäste aus Stuttgart hatten etwas mehr vom Spiel, konnte aber die leichten Vorteile nicht in zwingende Chancen ummünzen. Erst ein Eutinger Fehler brachte Gefahr. Ein Querpass mündete in einem Freistoß aus 16 Metern und nach 27 Minuten stand es 0:1. Eutingen aber blieb cool und dreht den Spieß um. Mit dem letzten Angriff der erst 45 Minuten eroberte Jana Rinderknecht den Ball und mit viel Übersicht schob sie diesen zum 1:1 ins lange Eck.

Direkt nach der Pause hatte der Oberligist aus Stuttgart die Riesenchance zur neuerlichen Führung, doch SVE-Torfrau Anouk Binder zeigte eine sensationelle Parade und hielt damit ihre Mannschaft im Spiel. Eutingen war nun ebenbürtig. Ein Klassenunterschied war nicht mehr zu sehen. Eutingen drängte mehr und mehr auf den Sieg. Und tatsächlich traf Julia Chrzanowski zum 2:1 (79.). Am Ende zog Eutingen verdient ins Finale des Verbandspokals ein.

„Geiler auf den Sieg“

Gegner dort am Vatertag wird Verbandsligakonkurrent VfB Stuttgart II sein.

„Geile Mannschaftsleistung, mit dem Oberliga-Tabellenführer auf Augenhöhe, daher ein verdienter Sieg für uns. Wir waren die Mannschaft, die geiler auf den Sieg war,“ so SVE-Trainer Dominik Rakoczy nach dem Sensationssieg seiner Mannschaft.