Musbachs Interimstrainer Benjamin King fordert: „Vollgas geben“. Foto: Andreas Wagner

Der drittletzte Spieltag der Saison wird aus Sicht des SV Musbach wohl der Schlüsselspieltag im Hinblick auf den Verbleib in der Verbandsliga.

SV Musbach – SGM Oppenweiler/Sulzbach (Sonntag, 13 Uhr). Aufsteiger Oppenweiler/Sulzbach kommt, und damit ein Gegner, bei dem es kurz vor Saisonende als Tabellensechster um nichts mehr geht.

 

Hier wittern Musbach und Interimstrainer Benjamin King ihre Chance. „Bei uns geht’s um extrem viel, im Gegensatz zum kommenden Gegner. Und sie waren zuletzt nach einer beeindruckenden Hinrunde auch nicht mehr ganz so sattelfest. Schwierig einzuschätzen, aber wir müssen Vollgas geben, während Oppenweiler/Sulzbach diese Runde eher ausklingen lassen kann“, so die Analyse des neuen Musbacher Cheftrainers.

Knappes Hinspiel

Das Hinspiel, das die Gäste mit viel Glück 4:3 gewannen, zeigt aber, dass der SVM mithalten und auf heimischem Platz vielleicht sogar gewinnen kann. Oppenweiler/Sulzbach zeigte aber trotz seiner wechselhaften Ergebnisse trotzdem eine Konstante, man schlug nämlich grundsätzlich die Teams, die in der Tabelle dahinter lagen. Musbach ist also gewarnt.

Vor allem bei Standardsituationen sind die Gäste gefährlich, daher wird der SVM gut beraten sein, den kommenden Gegner möglichst weit vom eigenen Sechszehner fernzuhalten.

Brisanz bringt auch der Blick auf die weiteren Spiele. Schlusslicht Derendingen zumindest dürfte trotz Heimspiel wenig zu erben haben gegen den Spitzenreiter VfB Stuttgart II und somit fast sicher auch weiterhin mindestens fünf Punkte hinter dem SVM bleiben.

Konstellation ähnlich wie im Musbach-Spiel

Dafür gilt es aber in Münchingen genauer hinzuschauen. Der TSV als Tabellenachter empfängt nämlich den Tabellenzehnten TSV Frommern. Und hier ist die Konstellation ähnlich wie im Musbach-Spiel. Frommern muss gewinnen, während Münchingen nichts mehr passieren kann.

Sieg ist Pflicht

Bleibt aus Musbacher Sicht zu hoffen, dass Frommern dennoch leer ausgeht, und somit im Falle eines SVM-Sieges die Lücke auf zwei Punkte eingedampft werden könnte.

Mit Blick aufs Musbacher Restprogramm ist ein Sieg am Sonntag aber Pflicht, denn mit dem VfB II und Donzdorf warten dann noch zwei Gegner, gegen die die Wahrscheinlichkeit eines Sieges gering ist.