Der SVO (in Blau) war nahezu chancenlos. Foto: Kraushaar

Der SV Oberreichenbach wird vom TSV Lustnau abgefertigt, geht aber nicht zweistellig unter.

SV Oberreichenbach – TSV Lustnau 1:7 (1:5). Der TSV Lustnau bleibt in der Frauen-Landesliga das Maß der Dinge. Bei seinem Gastspiel im Schwarzwald fertigte der Tabellenführer den SV Oberreichenbach mit 7:1 ab – und damit war die Elf von Trainer Holger Simon noch gut bedient. „Eine absolute Übermannschaft, die gehört nicht in diese Liga“, stellte der Schömberger fest.

 

Der SVO-Trainer war von seiner Elf keineswegs enttäuscht und betonte: „In der ersten Halbzeit haben wir den Fehler gemacht uns hinten rausziehen zu lassen, in der zweiten haben wir die im Mittelfeld spielen lassen und dann hat es besser geklappt.“ Nur noch zwei Gegentore kassierten die Oberreichenbacherinnen nach der Pause.

Keine Frage: Auch wenn zwei, drei Gegentore vermeidbar waren – alles andere als eine Niederlage lag im Reich der Utopie. „Heute war es egal, dass Paulin Kappler keinen so guten Tag erwischt hatte“, nahm Sportvorstand Michael Keller seine Torhüterin in Schutz, „sie hat uns schon viele Punkte gerettet. Wichtig ist ihre Form in den nächsten Wochen, da müssen wir unsere Punkte holen. Gegen Lustnau war nichts zu machen.“

Albrecht macht Ehrentreffer

Die erste Halbzeit wurde zu einer brutalen Laufeinheit für die SVO-Frauen. die bereits nach fünf Minuten durch Paula Alber in Rückstand gerieten. Leoni Weber erhöhte mit ihrem 14. Saisontor schnell auf 2:0 (16.) und übernahm im weiteren Verlauf des Spiels mit ihren Toren in der 37., 47. und 63. Minute die Führung in der Torjägerliste. Die Oberreichenbacher Versuche, selbst Akzente zu setzten, wurden zumindest in der 19. Minute belohnt, als Jana Sophie Albrecht einen schön angelegten Konter zum 1:2-Anschlusstreffer verwerten konnte.