Gegen den SV Deuchelried erwartet der Oberreichenbacher Trainer Holger Simon ein ganz anderes Spiel als zuletzt beim knappen 3:2-Sieg gegen Schlusslicht FC Engstingen.
SV Oberreichenbach – SV Deuchelried (Sontag, 12.15 Uhr). In der Frauen-Landesliga kommt es am Sonntag zu einer ganz ungewohnten Anstoßzeit zu einer ganz interessanten Konstellation. Zu Gast beim SV Oberreichenbach ist der Tabellenzweite SV Deuchelried und der hatte sich mit einem 2:2-Unentschieden auf eigenem Platz gegen den Tabellensechsten TSV Tettnang II für das Auswärtsspiel im Schwarzwald selbst gehörig unter Druck gesetzt. Denn durch die zwei verlorenen Punkte konnte der mit 3:0 gegen den SV Renhardsweiler erfolgreiche TSV Sondelfingen mit 32 Punkten aufschließen.
Team kann Spitzenspiele
„Der SV Deuchelried ist für mich eine Mannschaft, die spielerisch am nächsten an Spitzenreiter TSV Lustnau dran ist“, zollt der Oberreichenbacher Trainer Holger Simon dem Gegner seinen Respekt. Dass aber auch seine Mannschaft Spitzenspiele kann, hat sie zuletzt auf eigenem Platz gegen den Tabellenvierten TSV Albeck bewiesen, der sich der Kampfkraft und dem Einsatzwillen der Schwarzwälderinnen trotz Chancenplus mit 0:1 beugen musste.
Mit etwas Grauen blickt Simon auf den 3:2-Sieg beim Schlusslicht FC Engstingen zurück. „Ich bin mir sicher, das wird am Sonntag ein ganz anderes Spiel. So schlecht wie in der ersten Stunde beim FC Engstingen wird die Elf nicht nochmals spielen“, stellt sich der Schömberger vor seine Mannschaft. Die muss er gegen den SV Deuchelried jedoch wieder umbauen. Hanna Weber, die in Engstingen ein starkes Spiel gemacht hat, weilt im Urlaub. Mareike Besch fehlt wegen ihrer Weisheitszähne. Mit Cora Schulze kommt eine alte Bekannte in den Kader. „Ein laufstarker Linksfuß“, freut sich Simon auf die Rückkehrerin, die zuletzt studiumbedingt in Karlsruhe gespielt hatte. Schulze kann auch mal aus der zweiten Reihe abziehen und stellt für den SVO eine Alternative bei ruhenden Bällen dar.