Jana-Sophie Albrecht nimmt Maß – doch der Ball wollte nicht ins Deuchelrieder Tor. Foto: Albert M. Kraushaar

In der Frauen-Landesliga erkämpfte sich der SV Oberreichenbach gegen den Tabellenzweiten SV Deuchelried eine Punkteteilung.

SV Oberreichenbach – SV Deuchelried 0:0. „Wir haben gezeigt, dass wir auch gegen die Topteams der Liga mithalten können“, wertete SVO-Coach Holger Simon die Punkteteilung gegen den Zweiten SV Deuchelried als eine der wertvollsten Nullnummern der laufenden Saison.

 

Seit dem 1:7 gegen den TSV Lustnau am 15. März hat seine Mannschaft kein Spiel mehr verloren, der „Lohn“ ist Platz sieben mit acht Punkten Vorsprung auf Relegationsplatz neun.

Keller zollt Respekt

„Das ist eine läuferisch schnelle, und sehr Pass sichere Mannschaft“, zollte Michael Keller den Gästen schon früh seinen Respekt. Dabei hatte der SVO-Sportchef vor allem noch die 6. Minute im Auge, als Paulin Kappler in einer Eins-gegen-Eins-Situation gegen Aliza Margo Zuber rettete. „Das war ganz wichtig, auch für sie, sie hat danach ganz souverän gehalten“, bestätigte er.

Leichte Vorteile für die Gäste

Das Spiel pendelte sich mit leichten Vorteilen für die Gäste ein, ohne dass diese in Sachen „Chancen“ etwas reißen konnten. Im Gegenteil, das starke Mittelfeld mit Anna-Sophie Fliege und Eva Kuhnle machte viele Ansätze der Gäste zunichte und fädelte Konterchancen für Jana-Sophie Albrecht und Anna Knepper ein.

Die hatte jedoch das Pech, dass sie mit Antonia Sigg eine bärenstarke Innenverteidigerin gegen sich hatte und zu viel Defensivarbeit gezwungen wurde. Hinten konnte die SVO-Elf auf Vivien Wieland und Marie Steeb bauen, das Innenleben der SVO-Viererkette hatte fast alles im Griff.

Abschluss bleibt verwehrt

Noch vor der Pause konnte sich das SVO-Team vom Gästedruck befreien, im zweiten Abschnitt bekamen die gut 100 Besucher eine offene Partie geboten, in der die Elf von Holger Simon mit der Hereinnahme von Alessa Bauer für Antonia Beck (57.) die besseren Konterchancen hatte.

Starkes Debüt

Doch der Abschluss blieb verwehrt, weil Gästetorhüterin Celina-Fiona Pfender einige gute Aktionen auch von Anna Knepper, Anna Sophie Fliege und Jana Albrecht zu Ecken abwehren konnte. „Deren Torfrau hat sehr gut gehalten“, blickte Simon auf eine Eins-gegen-Eins-Situation (74.) gegen Albrecht und einen Schuss von Fliege (81.), das hätte auch zu einem Dreier werden können.

Im Trikot mit der Nummer 19 gab Cora Schulze ein ansprechendes Debüt. „Sie hat einen Schlag abgekommen“, begründete der Schömberger die Auswechslung als Vorsichtsmaßnahme (83.) und ergänzte: „Ich brauche sie für das Spiel gegen den TSV Tettnang II.“