Die Oberreichenbacher Torhüterin Paulin Kappler musste sechsmal hinter sich greifen. Foto: Kraushaar

Das ist deutlich: Der SV Unterreichenbach unterliegt Blau-Weiß Bellamont mit 0:6.

Blau-Weiß Bellamont – SV Oberreichenbach 6:0 (1:0). Am vorletzten Spieltag der Frauen-Landesliga schraubte Spitzenreiter TSV Lustnau sein Konto auf 63 Punkte und steht nach dem 5:2 gegen den TSV Albeck vor der 100-Tore-Marke. Dahinter wurde es im Kampf um Platz turbulent. Die direkten Verfolger TSV Sondelfingen und SV Deuchelried trennten sich 1:1 unentschieden. Davon profitiert der Vierte Blau-Weiß Bellamont. Der verpasste dem SV Oberreichenbach mit 6:0 eine volle Ladung und hat jetzt die Riesenchance, mit einem Punkt Vorsprung beim Absteiger SV Unterjesingen aus eigener Kraft sich für die Relegation zu qualifizieren.

 

Deutlich schwerer dürfte die Aufgabe am Schlusstag für den dritten TSV Sondelfingen werden. Der muss zum SV Oberreichenbach reisen und bei dem war Trainer Holger Simon mit dem Auftritt bei den Bellamonterinnen alles andere als zufrieden. „Ja, wir wussten, dass es schwer werden würde, aber wir haben eine gute erste Hälfte gespielt und hatten Chancen, in Führung zu gehen“, erklärte der Schömberger.

Die Ordnung bricht weg

Als der SVO nach gut einer halben Stunde nach einem Treffer von Torjägerin Kerstin Schneider in Rückstand geriet, war noch alles offen. Nach einem Doppelschlag zu Wiederbeginn durch Selin Stross (47.) und Kerstin Schneider (48.) brach die Ordnung weg. „Wir haben in schöner Regelmäßigkeit den Gegner eingeladen, noch ein paar Tore zu schießen. Das war eine vogelwilde zweite Halbzeit, die in keinster Weise dem gerecht wurde, was wir wollen und was wir können“, sagte Simon zu den weiteren Treffern von Kerstin Schneider (64.), Vanessa Gapp (79.) und Tabea Gropper (83.).