Der SV Oberreichenbach und die SpVgg Berneck- Zwerenberg treffen in der Frauen-Landesliga am Samstag um 16.00 Uhr direkt aufeinander.
Die 1:3-Niederlage des SV Renhardsweiler (Rang 8/17 Punkte) gegen den Zweiten, den SV Deuchelried, vor den Ostertagen plus das späte Tor zum 2:2-Ausgleich im Spiel zwischen der SpVgg Berneck-Zwerenberg (Rang 7) und dem Tabellenfünften TSV Tettnang II gilt als Hauptgrund, dass es im Frauen-Landesliga-Derby zwischen dem Neunten SV Oberreichenbach (17 Punkte) und der SpVgg Berneck-Zwerenberg (19 Punkte) um den Ligaerhalt in der Staffel II geht.
Der Sieger kann sich – zumindest kurzfristig – vom Relegationsplatz verabschieden. Sollte es einen Verlierer geben, wäre der vor den nächsten Spielen extrem gefährdet.
Denn die Elf von SpVgg-Trainer Manuel Gall empfängt am 19. April den ungeschlagenen Spitzenreiter TSV Lustnau – 15 Spiele mit 45 Punkten –, und der SV Oberreichenbach bekommt es mit dem TSV Albeck zu tun, während der SV Renhardsweiler zum Tabellenvierten Blau-Weiß Bellamont muss.
Es geht um viel
Das sind alles Spiele, die keine Garantie auf Punkte beinhalten. Eher im Gegenteil. In der Folge kommt dem Derby eine erhöhte Bedeutung zu. Das war vor Ostern dem kurzen Wintereinbruch zum Opfer gefallen, inzwischen hat sich die Personalsituation beim SVO über die Feiertage durch Krankheit und Urlaub eher verschlechtert.
„Ich kann erst am Freitag nach dem Abschlusstraining sagen, wer am Samstagnachmittag auf dem Platz steht. Aktuell habe ich noch zu viele Wackelkandidatinnen“, erklärt Oberreichenbachs Coach Holger Simon und ergänzte: „So wie es jetzt aussieht, wäre ich schon mit einem Punkt mehr als zufrieden.“