Verbandsligist Hossingen/Meßstetten peilt gegen das Schlusslicht den dritten Saisonsieg an. Die Albstädterinnen sind gegen Schramberg/Sulgen Favorit.
VERBANDSLIGA FRAUEN HSG Hossingen/Meßstetten – SG Gutach/Wolfach (Sonntag 17 Uhr, Heuberghalle Meßstetten). Bereits zum zweiten Mal nach dem 40:38 zum Auftakt beim VfL Nagold durchbrach der Aufsteiger HSG Hossingen-Meßstetten beim 41:47 gegen die SpVgg Mössingen die 40 -Tore-Schallmauer, was im Normalfall für einen Erfolg reichen sollte. Wie schon beim 33:41 gegen die HSG Dreiland in der Woche zuvor wackelte die Hintermannschaft jedoch bedenklich. Nur eine Momentaufnahme oder geht es in dieser Form am Sonntag gegen das Schlusslicht SG Gutach/Wolfach so weiter?
Von letzterem ist eher nicht auszugehen, denn die Kinzigtälerinnen erwiesen sich nur beim 19:25 gegen den VfL Nagold und beim 23:28 gegen die SG Maulburg/Stetten über weite Strecken als ebenbürtiger Gegner. In den restlichen vier Begegnungen war das Schlusslicht chancenlos.
Gute Siegchancen
Mit einer engagierten Leistung hat das Röthlingshöfer-Team gute Chancen, den dritten Saisonsieg einzufahren. LANDESLIGA FRAUEN HSG Albstadt – SG Dunningen/Schramberg (Samstag 17.30 Uhr, Mazmannhalle Ebingen). Als Favorit geht der Drittplatzierte HSG Albstadt (6:0 Punkte) in das Heimspiel gegen das mit der HSG Rottweil geteilte Schlusslicht SG Dunningen/Schramberg (2:8).
„Die SG Dunningen/Schramberg kenne ich noch von früher. Auch wenn sich seitdem sicherlich viel bei ihnen geändert hat. Sie sind zwar Tabellenletzter, dürfen allerdings nicht unterschätzt werden“, warnt HSG-Trainerin Gülfidan Balci ihr Team die Gegnerinnen auf die leichte Schulter zu nehmen. „Mit drei Siegen sind wir schon einmal gut in die Saison gestartet. Ich schätze, dass wir nichts mit dem Abstieg zu tun bekommen werden und im Idealfall im vorderen Drittel landen. Aber eine richtige Zielvorgabe gibt es nicht, die Mannschaft soll frei aufspielen und den Handball leben dürfen“, sagt Balci.
„Wir haben 14 Spielerinnen, das ist in Ordnung; ein Kaderproblem gibt es nicht. Hinzu kommen zwei Spielerinnen, die noch für die A-Jugend spielen dürfen, die wir aber nur einsetzen, wenn wir es müssen“, erörtert Balci, bei deren Mannschaft sich beim jüngsten 32:31 gegen die HSG Rottweil jeweils eine Spielerin am Knöchel und am Knie verletzte.