Mit dem Titelverteidiger TSG Wittershausen und dem SV Eutingen II stehen sich zwei Mannschaften aus der Regionenliga im Finale der Frauen gegenüber.
TSG Witterhausen – SV Eutingen II (Donnerstag, 12.15 Uhr in Neubulach). Das Hinspiel im Ligabetrieb entschied Wittershausen am vergangenen Oktober auf heimischem Platz mit 2:0. Das Rückspiel vor zweieinhalb Wochen konnte der SVE II knapp gewinnen und damit auch den ersten Sieg in neun Begegnungen seit 2018 feiern.
Dieser Sieg gibt dem SV Eutingen II, der in der Regionenliga mitten im Abstiegskampf steckt, natürlich Mut im Hinblick aufs Finale. Wittershausen als Regionenliga-Zweiter ist nämlich von der Papierform her der klare Favorit und zudem fast schon Dauergast im Bezirkspokal-Finale. 2020, 2022 und 2025 holte die TSG den Pokalsieg.
So lief’s die vergangenen Jahre
2020 hieß der unterlegene Finalgegner SGM VfR Klosterreichenbach/SV Musbach, 2025 war es jeweils die SGM Glatten/Hopfau, gegen die man im Finale 2023 allerdings unterlag.
Wittershausen könnte also am Donnerstag seinen vierten Bezirkspokal binnen sechs Jahren klarmachen. Doch TSG-Coach Markus Müller, der vor seinem ersten Titel seit der Übernahme des Cheftrainer-Postens in Wittershausen steht, hat einige Sorgenfalten auf der Stirn. Gleich mehrere Ausfälle der Stamm-Elf sind zu kompensieren, und unter der Woche kamen noch zwei weitere hinzu.
Müller mit Selbstvertrauen
Dennoch blickt Müller mit viel Selbstvertrauen auf das morgige Finale. „Wir sind zuversichtlich, dass wir mit einer konkurrenzfähigen Mannschaft ins Finale gehen können. Grundsätzlich ist die Stimmung bei uns nach den beiden Siegen in Folge in der Liga sehr gut. Wir werden uns über unsere mannschaftliche Geschlossenheit in das Finalspiel hineinarbeiten. Seitens des Vereines werden wir durch einen Fanbus unterstützt, sodass einem stimmungsvollen Pokalfinale nichts mehr entgegensteht“, so Müller.
Auf der anderen Seite kommt der SV Eutingen II mit großen Sorgen im Ligabetrieb. Nach der Niederlage am Wochenende steht man mit dem Rücken zur Wand und ist in Gedanken eher in der Liga.
Das sagt Eutingens Trainer Robert Hank
Andererseits ist der Bezirkspokal aber die Chance für den SVE II auf einen Titel, und diese Chance will man sich daher auch nicht entgehen lassen. Der SV Eutingen II will zudem vorlegen, denn die Eutinger Erste steht ebenfalls am Donnerstag im WFV-Verbandspokal-Finale zuhause gegen den VfB Stuttgart II.
Und hier will SVEII-Trainer Robert Hank und seine Mannschaft unbedingt mit dem Bezirkspokal aus Neubulach direkt nach dem Spiel zum Finale nach Eutingen, um der Ersten sprichwörtlich „den Mund wässrig zu machen“. Da auch Robert Hank zum Saisonende als Trainer in Eutingen aufhören wird, wäre der Pokalsieg das i-Tüpfelchen für den scheidenden Trainer.
Heiß aufs Endspiel
Entgegen der Tabelle in der Regionenliga marschierten Eutingen und Wittershausen nahezu synchron ins Finale. Beide gewannen ihre Erstrunden-Spiele zu Null und zweistellig.
Im Viertelfinale legten beide Finalisten ein 5:0 nach, und auch im Halbfinale ließen beide mit einem 6:0 nichts anbrennen. Es ist also bereitet, und beide Teams sind natürlich heiß aufs Endspiel.