Die Teilnehmerinnen schicken Wünsche nach Berlin. Foto: Dick

Am „Baum der Gleichberechtigung“ haben sich Frauen unterschiedlicher Institutionen getroffen, um von Frauentag in Hechingen zu berichten.

Vertreterinnen des Frauennetzwerks Zollernalb, Frauen und Männer der Gewerkschaft Verdi und der IG Metall, Frauen der Antidiskriminierungsstelle, Vertreterinnen einiger Gemeinderatsparteien, Bürgermeister Ermilio Verrengia, Bundestagsabgeordneter Thomas Bareiß (CDU) und die Landtagskandidatin für die SPD, Katja Weiger-Schick – sie alle waren auf die Wiese am Balinger Eyachbad gekommen.

 

An einer langen Schnur waren dort etwa 150 Wunschkarten aufgehängt. Auf jeder einzelnen Karte stand etwas zu den Themen Gleichberechtigung und Gleichstellung. Aufgeschrieben hatten die Wünsche Teilnehmende der Veranstaltungen zum Frauentag am 8. März in Hechingen.

„Feminismus statt Faschismus“

Die Wünsche reichten von „klare Abgrenzung gegenüber der AfD“ über „Feminismus statt Faschismus“ und „bessere gesetzliche Altersvorsorge für Mütter“. Diese Wünsche, so eine Rednerin, wolle man Thomas Bareiß mit auf den Weg nach Berlin geben.

Ermilio Verrengia sagte, „es gibt zu viele Männer an der Macht. Das passt irgendwie nicht.“ Er fragte sich, wie es überhaupt soweit kommen konnte, dass Frauen und Männer nicht gleichberechtigt sind.