Franz Tress arbeitet hart für das Albgut und für seinen Traum. Foto: Gottfried Stoppel

Kaum jemand wollte das Alte Lager bei Münsingen haben, diese architektonisch stilvolle Kaserne mit 140 Gebäuden aus der Kaiserzeit. Der Unternehmer Franz Tress wagte das Himmelfahrtskommando.

Münsingen - Er ist wie die Alb, auf der er lebt, dieser Franz Tress: manchmal rau und kühl, aber bodenständig, echt und mit weitem Horizont. Der Frage nach seinem Alter etwa weicht Tress knurrig aus, und auch über sein früheres Unternehmen, die Nudelfabrik Tress in Münsingen, redet er trotz großen Erfolges eher ungern. Dieser Mann muss niemandem mehr etwas beweisen, er muss sich nicht mehr in Szene setzen. Das spürt man, während Tress in seinem Büro sitzt und erzählt, in diesem Büro, das Geschichte atmet – die Tür ist ungeschliffen, ein stockfleckiger Stadtplan hängt an der Wand, ein Kasernenregulierofen mit dem Porträt von Kaiser Wilhelm II. steht in der Ecke. Franz Tress ist, wie er ist. Und das bleibt so.

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