Ganz Deutschland steuert auf ein Überangebot an Impfstoff zu. (Symbolfoto) Foto: Christopher Neundorf/dpa

Was passiert mit überschüssigem Impfstoff? In manchen Fällen muss das Vakzin tatsächlich weggeschmissen werden - wie vor Kurzem in Starzach. Das liegt an der Haltbarkeit. 

Starzach - Wenn ein Impfstoff "angestochen" ist, gelten bestimmte Zeiten, in der das Vakzin verwendet werden muss. Das variiert von Impfstoff zu Impfstoff. Bei Astrazeneca gilt laut der Kassenärtzlichen Bundesvereinigung (KBV) nach Entnahme der ersten Dosis eine maximale Haltbarkeit von 48 Stunden. Und das auch nur bei Lagerung in einem Kühlschrank und Temperaturen von zwei bis acht Grad Celcius. Viel weniger Zeit bleibt widerum beim Impfstoff von Biontech/Pifzer: Ab dem Zeitpunkt der Verdünnung sind es nur noch sechs Stunden. Dieselbe Frist gilt bei Johnson&Johnson. Bei Moderna sind es neun Stunden bei zwei bis 25 Grad. Eigentlich sollten Johnson&Johnson sowie Moderna laut KBV "aus mikrobiologischer Sicht" jedoch sofort verwendet werden. 

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