Schöne Porträts entstehen unter dem prüfenden Blick von Jens Braun (Zweiter von rechts). Foto: Ziechaus

Wer mit Licht zeichnen die Blicke fesseln will, muss nicht nur das Licht richtig einsetzen, sondern auch seine Modelle richtig setzen. Wie das geht, lernten die Besucher beim Fotoshooting unter der Anleitung des Schiltacher Künstlers Jens Braun.

Scharfe Blicke warf Fotokünstler Jens Braun in der Ausstellung im Museum am Markt in Schiltach auf die Arrangements der Besucher, die ihre Partner für ihre Fotos ins rechte Licht setzen wollten. Mit drehbarem Hocker, einer verstellbaren Lichtquelle und großem Reflektor hatte der Mediengestalter in seiner Ausstellung eine Szene für Porträts arrangiert und Besucher aufgefordert, mit ihrem Smartphone ihre Freunde zu fotografieren.

 

Etwas zögerlich wagten sich einige an die künstlerische Aufgabe heran, unterstützt mit Lichteinstellung und Tipps vom Profi ihre Partner in Szene zu setzen. Mit etwas Mut und den meist optisch sehr gut ausgestatteten Mobiltelefonen gelangen sehr schnell Fotos, die auch die Zustimmung der Porträtierten fanden.

Beim Licht zeichnen gelangen zwar keine Fischköppe oder Granatziegen, die an den Wänden in der Ausstellung hängen, aber die Ergebnisse auf den Smartphones gefielen auch den anderen Besuchern in der Fotosession. Mit eigenen Vorstellungen und ein paar dezenten Hinweisen können Fotos entstehen, die nicht mit wisch und weg ins Vergessen verschoben werden.