Den Jugendlichen gefiel die Jugenddiskussion, die vom Bündnis Demokratie Ettenheim organisiert worden war.
130 Gäste waren ins Altdorfer Rockcafé gekommen, um die Podiumsdiskussion „Jugend ohne Politik? Politik ohne Jugend?“ mitzuerleben und sich auch selbst miteinzubringen. Nicht nur die Organisatoren waren zufrieden. Auch bei den Jugendlichen kam die Veranstaltung gut an, wie beim neuesten Treffen von „Bündnis Demokratie Ettenheim“ deutlich wurde, das zu der Diskussion eingeladen hatte.
Das Format war sehr gut angekommen, man habe in der Schule viel darüber diskutiert, berichteten fünf Jugendliche, die nach der Diskussion zum Treffen gekommen waren. Zwei von ihnen hatten der Podiumsdiskussion beigewohnt.
Lediglich von einigen Fragen des Moderators – etwa, ob der Jugend von heute von den Eltern alles hinterhergetragen werde – hatten sie sich in die Enge gedrängt gefühlt. Doch auch das Publikum hatte gut reagiert und die Jugendlichen verteidigt. Auch Dagmar Abt, Siggi Schuler und Daniel Henninger vom Bündnis Demokratie lobten das Publikum, „das auch die nicht so ausgefeilten Beiträge beklatscht und mitgetragen hat“.
Jugendliche könnten sich eine Wiederholung vorstellen
Gerne könne man sich ein solches Format erneut vorstellen, erklärten die Jugendlichen. Sie konnten sich auch vorstellen, beim Bündnis Demokratie Ettenheim mitzuarbeiten und etwa den Instagram-Auftritt mitzugestalten. Kritik wurde an den fehlenden Busverbindungen geübt, die es für die Jugendlichen „sehr abenteuerlich“ machten, ohne Elternhilfe zu solchen Veranstaltungen zu kommen.