Abgesperrte Waldwege und Waldstraßen dürfen unter keinen Umständen betreten werden – es besteht Lebensgefahr. Foto: Rentschler

Der Wald im Isenburger Tal und an der Neckarhalde soll klimaresistenter werden. Ein Teil der Waldwege wird wegen Arbeiten gesperrt.

Im Isenburger Tal und in der Neckarhalde finden Waldarbeiten statt. Die Waldwege sind teilweise gesperrt. Sperrhinweise müssen unbedingt beachtet werden. Darauf weist die Außenstelle Horb des Kreisforstamts Freudenstadt hin.

 

Ab sofort, voraussichtlich bis Ende März, finden im Isenburger Tal und angrenzend in der Neckarhalde Forstmaßnahmen statt. Ziel der Maßnahmen ist es, gut veranlagte und vitale Bäume zu fördern und hierbei auch Licht am Waldboden zu schaffen, damit sich der Wald durch aufkeimende Sämlinge natürlich verjüngen kann, heißt es im Bericht des Kreisforstamts.

Das Augenmerk wird dabei auf Baumarten gerichtet, die nicht als klimawandelstabil gelten. Diese werden bevorzugt entnommen, um die Stabilität des Waldes trotz klimatischer Veränderungen zu erhalten, so das Amt weiter.

Sperrungen von Wegen

Der Forstweg „Isenburger Talweg“ zwischen Ortsverbindungsstraße Isenburg-Betra und dem Seewaldsträßchen muss hierzu abschnittsweise gesperrt werden und ist dadurch nicht mehr durchgängig für Erholungssuchende nutzbar, heißt es weiter in der Mitteilung.

Die Nutzung des Forstweges in Verlängerung des Weiherweges sowie der „Madonnaweg“ wird dadurch ebenfalls zeitweise beeinträchtigt sein, teilt die Behörde weiter mit. Ebenso die Nutzung der an den „Isenburger Talweg“ anschließenden, durch den Wald verlaufenden Wanderwege.

Im Bereich der Neckarhalde kommt es zu Sperrungen des „Oberen-, Mittleren- und Unteren Neckarhaldenweges“. Das Kreisforstamt bittet dringend um Beachtung der Sperrungen.