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Forbachstraße in Baiersbronn Ausbau mit Mittelinsel und elf Stellplätzen

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Die Forbachstraße in Baiersbronn soll ein neues Gesicht bekommen. Foto: Visualisierung: Planstatt Senner

Baiersbronn - Die Forbachstraße wird mit einer Mittelinsel und elf Stellplätzen ausgebaut. Mehrheitlich stimmte der Gemeinderat in seiner jüngsten Sitzung der Planungsvariante mit einer begrünten Mittelinsel, auf der sich auch die Stellplätze befinden, zu.

Die Planungen hatte das Büro Planstatt Senner übernommen. Nun sollen die Wintermonate für die Ausführungsplanung und die Ausschreibung genutzt werden, teilte die Verwaltung mit. Geplant sei, im kommenden Jahr die Umsetzung in mehreren Bauabschnitten vorzunehmen.

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Bauamtsleiter Thomas Kuntosch sprach von Diskussionen, die es wegen der Zahl der Stellplätze gegeben habe. "Wir haben zunächst mit neun Stellplätzen und einer Baumreihe geplant, aber auch die elf Plätze sind möglich", so Kuntosch.

Kosten liegen bei rund 1,2 Millionen Euro

Die Kosten bezifferte er auf rund 1,2 Millionen Euro, davon könnten 50 Prozent durch Zuschüsse abgedeckt werden. "Für die Gemeinde würde ein Eigenanteil von rund 610 000 Euro verbleiben, so der Bauamtsleiter.

Die Bezirksbeiratsvorsitzende von Baiersbronn, Sabine Finkbeiner, teilte im Namen des Gremiums mit, dass der Bezirksbeirat mit der neuen Variante einverstanden sei. "Der alte Plan sah noch zwei Baumreihen vor, das war zu viel", sagte sie. Gemeinderat Fritz Kalmbach (CDU) forderte, dass bei der Umgestaltung auch die Zu- und Abfahrt von Lastwagen und Holztransporten gewährleistet sein müsse. "Wenn die Autos in der Mitte nicht sauber parken, haben die Lkw ein großes Problem", warnte Kalmbach. Außerdem fragte er nach der Anbindung des Sankenbachtals und gab in Richtung Planer die Anregung weiter, dass man nicht nur "Schickimicki" planen solle, sondern auch praktisch denken müsse.

Bürgermeister Michael Ruf sicherte zu, dass auf den Anlieferverkehr und Holztransport geachtet werde. "Das muss natürlich gewährleistet sein. Es wurde versucht, alles in den Planungen zu berücksichtigen", so Ruf. Es gebe immer einen Zwiespalt zwischen reiner Funktionalität und städtebaulichen Verbesserungen. Eine Anbindung an das Sankenbachtal habe man bisher noch nicht diskutiert.

Gemeinderat Ingo Christein (CDU) sprach von einer längst überfälligen Umgestaltung der Forbachstraße und von einer gelungenen Planung. Er forderte, endlich eine Lösung für die "Schandflecken" Alte Krone und Café Klumpp. "Wir können die Sache nicht länger aussitzen, sondern müssen jetzt zeitnah eine Entscheidung mit dem Besitzer herbeiführen", so Christein. Er stellte den Antrag, vor dem Start der Sanierung das Thema im Gemeinderat zu behandeln. "Keiner möchte eine sanierte Forbachstraße mit diesen Gebäuden." Etwas resigniert teilte Bürgermeister Michael Ruf mit, dass man bestrebt sei, Lösungen zu finden. In eine ganz andere Richtung gingen die Anregungen von Gemeinderat Ludwig Wäckers (BUB). Er sprach sich für die Bepflanzung der Mittelinsel mit Obstbäumen aus, um so einen Beitrag gegen das Insektensterben zu leisten. Bauamtsleiter Thomas Kuntosch teilte mit, dass man in der Gemeinde Baiersbronn bereits große Flächen mit insektenfreundlichen Pflanzen habe.

Gemeinderat Gerhard Gaiser (SPD) warnte vor einer Bepflanzung mit Obstbäumen. Dies habe in anderen Gemeinden zu Problemen geführt. "Die Äpfel fallen auf die Autos oder sind eine Rutschgefahr für die Fußgänger", sagte Gaiser.

Gemeinderätin Christine Günter (FWV) regte an, sich Gedanken über mobile Bäume zu machen, die im Winter abtransportiert werden könnten, auch um das Schneeräumen zu erleichtern. "Ich finde die Planungen gut, es sollten nicht noch mehr Parkplätze rausgequetscht werden", so Gemeinderat Michael Seitz (SPD). Gemeinderat Georg Klumpp (FDP/UBL) betonte, dass die Geschäfte auf Parkplätze angewiesen seien, daher sollten es möglichst viele sein.

Mehrheitlich einigte sich das Gremium, die Variante mit insgesamt elf Stellplätzen weiter zu verfolgen, und fasste damit den Baubeschluss für die Sanierung der Forbachstraße.

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