Viele Besucher testeten am Wochenende beim Food-Truck-Festival Speisen aus aller Welt. Foto: Decoux

Das Food-Truck-Festival hat seinen Gästen eine Vielfalt an kulinarischen Genüssen geboten. Das Konzept mit Speisen aus der ganzen Welt, der verkaufsoffene Sonntag sowie viele weitere Angebote sind bei den Besuchern gut angekommen.

Bereits vor vier Jahren hatte Daniel Siefert, Inhaber von Blumen Kiesels Blumehäfele, mit dem ersten Street-Food-Festival neue Akzente für Ettenheim gesetzt. In diesem Jahr beteiligten sich zusätzlich noch das Modehaus Meierfashion und das Radhaus Schulz am Event, die in der gesamten Stückle-Straße mit auf ihr Jubiläum aufmerksam machten.

 

Aus Bayern, dem Bodensee, Stuttgart aber auch Offenburg und Lahr waren die insgesamt 14 Food Trucks nach Ettenheim gereist und warben an ihren mobilen Ständen mit großen Fahnen für ihr reiches Speiseangebot. Da gab es für jeden Gaumen das Passende: Neben American-Style-Burgern in allen Variationen, badischen Flammenkuchen oder Grillwürsten konnten auch Speisen probiert werden, die es sonst eher seltener zu verkosten gibt. Afrikanische Plantaine mit exotischen Soßen, Sushi oder Deftiges aus Sri Lanka, belgische Waffeln und Churros zeugten von der Vielfalt der angebotenen Speisen.

Wer einen Kaffee wollte, der bekam den auch im Blumehäfele. Vor dem Eingang hatte Claudio Isele von Amici Events Cocktails und Longdrinks serviert. Mitten auf dem roten Kreisel in der Tullastraße hatte sich der runde Weinstand vom Weingut Weber platziert, an dem Ettenheimer Vereine die Weine ausschenkten und somit ihre Vereinskassen auffüllten.

Neben den Speisen kamen auch Musik und Zirkus bei den Besuchern gut an

Die musikalische Eröffnung übernahmen die Musiker von den „Mannish Boys“ aus dem Kinzigtal, die den gesamten Freitagabend mit Rock-Covern für beste Stimmung sorgten. Am Samstag standen die „Funk Farmers“ mit feinstem Groove und echtem „New Orleans“-Flair auf der Bühne und begeisterten mit vielstimmigen Gesang, Bläsern und E- Gitarre. Salsa gab es auch am familienfreundlichen Sonntag mit der Tanzgruppe Ritmo y Kandela, die nach ihrem feurigen Auftritt zu einem Flashmob eingeladen hatten. Wer Lust hatte, konnte an einem Gewinnspiel teilnehmen oder sich über den theoretischen Unterricht der Fahrschule Lo Conte informieren, der seit September im schönen Ambiente vom Cafe s`Blumehäfele seine Fahrschüler unterrichtet.

Das Modehaus Meierfashion hatte anlässlich seines 175-jährigen Bestehens zum Oktoberfest eingeladen. Foto: Decoux

Zusätzlich hatte Daniel Siefert mit dem Modehaus Meierfashion und dem Radhaus Schulz den Circus Weisheit auf die Wiese geholt, die an allen drei Tagen Vorstellungen gaben.

Das Modehaus Meierfashion hatte anlässlich seines 175-jährigen Bestehens zum Oktoberfest eingeladen. Foto: Decoux

Die Besucher lachten mit der Sonne um die Wette. Und auch am Abend ließ es sich bei milden Temperaturen lange aushalten. Auf der Food Truck Meile waren genügend Biertisch Garnituren, dekoriert mit schönsten Blumenschmuck aufgestellt, sodass es sich bequem einige Stunden aushalten ließ.

Zwei Jubiläen wurden ebenfalls gefeiert

Das Street-Food-Festival mit dem verkaufsoffenen Sonntag nahmen „Meierfashion“ und „Radhaus Schulz“ zum Anlass, besondere Aktionen anlässlich ihrer Jubiläen anzubieten. Vor 175 Jahren wurde das Modehaus Meier in Rheinhausen gegründet. Inhaber Hans-Georg Meier hatte deshalb zum Oktoberfest eingeladen. Zünftig in Lederhose und Dirndl konnte zur Musik der Wieber Buabe gefeiert werden. Zum Walk-Act mit der Dancing Company füllte sich der Platz vor dem Modehaus in Ettenheim. Max Schulz, Inhaber von Radhaus Schulz, feierte mit Familie, Kunden und Belegschaft gleich zwei Anlässe: das 170-jährige Bestehen des Familienunternehmens sowie das fünfjährige am neuen Standort in den Radackern. Wer Lust auf ein neues E- Bike oder Mountain Bike hatte, konnte sich am Sonntag in dem Geschäft aller Ruhe fachmännisch beraten lassen.