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Fola Dada Wenn zehn Prozent hängen bleibt, ist das gut

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Wie aber schafft man es überhaupt, dass sich ein Kandidat in nur einer Woche, die zwischen zwei Sendungen liegt, hörbar steigert? "Mit Erfahrung, mit Menschenkenntnis, mit Wärme", sagt Fola Dada. Es gehe um Vertrauen. "Ich versuche, zu vermitteln, wo es langgehen soll." Da die Teilnehmer Fachbegriffe meist nicht verstehen, benutze sie auch Körpersprache. "Ich möchte auf allen Ebenen, also bei Mimik, Gestik, Stimme, eine Verbindung herstellen." Bleiben dann zehn Prozent aus dem Unterricht hängen, sei es gut. "Wenn beim Auftritt etwas von dieser Energie oder auch nur gute Laune rüberkommt, bin ich zufrieden." Und wie schätzt sie das Niveau der diesjährigen Teilnehmer ein? "Das ist sicher die Staffel mit den beständigsten Leuten. Es gibt keine Totalausfälle."

Dennoch muss sie die Jungs und Mädchen immer wieder motivieren. Und manchmal auch streng sein. Na ja, zumindest ein klein wenig. "Die wissen ganz genau, wie sie sich präsentieren müssen. Wie sie in die Kameras schauen, was sie sagen sollen." Künstlerisch jedoch haben all ihre Möchtegern-Stars Defizite. "Die kann ich nicht in wenigen Wochen ausgleichen." Stattdessen schafft sie eine besondere Atmosphäre: "Ich will, dass meine Schüler den Unterricht mit mir als Oase der Ruhe empfinden."

Kreislaufkollapse, Sexaffärchen, Macho- Sprüche, Zickenkrieg: "Das ganze Drumherum interessiert mich nicht", sagt Fola Dada und schüttelt energisch den Kopf. "Es ist schon heftig, wie diese Menschlein in eine ihnen unbekannte Welt geworfen werden." Wenn dann jede Woche ein Kandidat fliegt, spendet Fola Dada Trost. "Die meisten merken nach den ersten Tränen schnell, dass das Leben weiter geht." Und warum katapultieren die Zuschauer oft zuerst die Mädchen hinaus? "Das liegt nicht an den gesanglichen Fähigkeiten, sondern eher daran, dass vor allem Mädchen anrufen - für die Jungs", sagt sie und schmunzelt. Wie sieht es mit einem Favoriten aus? Fola Dada hält sich bedeckt: "Ich lag schon so oft daneben. Das ist unberechenbar."

Hätte sie vor einigen Jahren, als sie ihre Gesangskarriere startete, nicht auch Lust gehabt, bei "DSDS" aufzutreten? "Nein, ich konnte mich noch nie verbiegen." Klar, große Hallen würde sie schon gern füllen. "Mit Soul-Jazz geht das nicht, dafür gibt's kein großes Publikum." Also spielt sie mit ihrer Band im Stuttgarter Bix, in den Wagenhallen: "Das ist mein Ding." Vor einigen Wochen veröffentlichte Fola Dada ihr Album "Dada". Der Gesangsunterricht jedoch bleibt ihr zweites Standbein: "Ich lebe nicht nur von der Kunst, ich brauche Sicherheit, um kreativ sein zu können."

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