Die frisch gewählte Vorstandschaft des Fördervereins Sporthalle Burladingen mit dem Vorsitzenden Hubert Pfister (links) und Bürgermeister Davide Licht (rechts) Foto: Pfister

Der Förderverein Sporthalle war im Jahr 2021 trotz Corona vermutlich einer der Vereine in Burladingen mit den meisten Aktivitäten. Das wurde in der Jahreshauptversammlung deutlich. Derweil steht das Public-Viewing mangels Örtlichkeit auf dem Prüfstand.

Burladingen - Zur Versammlung im Café Roder konnte der Vorsitzende Hubert Pfister auch Bürgermeister Davide Licht begrüßen. Im vergangenen Jahr sei man trotz Corona sehr aktiv gewesen, so Pfister. Schriftführer Rainer Brandner erinnerte an viele Veranstaltungen – etwa die Lindenbräu-Verkäufe und die Börsen. Nachdem der Pavillon auf dem Minigolfplatz durch Vandalismus zerstört worden war, habe man auf Anregung des Bürgermeisters und mit Unterstützung mehrerer Sponsoren – allen voran die Volksbank Hohenzollern-Balingen – den Wiederaufbau übernommen. Weiter habe man den Bolzplatz beim Stadion seiner Bestimmung übergeben. Der Förderverein habe dort die Finanzierung der vandalismussicheren Tore übernommen.

Bürgermeister lobt Engagement

Kassierer Oliver Bieger legte Einnahmen und Ausgaben offen. Der Kassenstand ist weiter angestiegen. Karl-Heinz Reik hatte die Kasse geprüft und keinerlei Beanstandungen, sodass Bürgermeister Licht die Entlastung herbeiführte. Der Verein leiste auch noch lange nach Fertigstellung der Trigema-Arena Wertvolles für die Stadt, so Licht.

So liefen die Vorstandswahlen

Licht leitete auch die anstehenden Neuwahlen. Der Vorsitzende Hubert Pfister, dessen Stellvertreter Johannes Leibold und Eberhard Brunner, Kassenchef Oliver Bieger und Schriftführer Rainer Brandner wurden bestätigt, ebenso die Beisitzer Roland Klumpner, Thomas Stocker, Thomas Wunder, Maximilian Kuster, Nadine Stütz, Andrea Winter, Elmar Schoser, Reinhold Pfister und Susi Ruf. Als Beisitzer schieden Hans Mauz, Jörg Brunke und Helfried Ringel aus; neu gewählt wurde Matthias Bogenschütz. Die Kassenprüfer Wolfgang Kuster und Karl Heinz Reik bleiben ebenfalls im Amt.

Einiges ist geplant

Hubert Pfister blickt auf die anstehenden Veranstaltungen voraus. Der nächste Lindenbräuverkauf finde am 20. August mit einer Hockete statt. Bei der 1250-Jahr-Feier in Burladingen schenke man die 1250 Liter Freibier Lindenbräu-Festbier aus und verkaufe dazu passende Gläser. Darüber hinaus wolle man nicht in Konkurrenz zu den anderen Vereinen treten. Am 24. September finde die Herbstkinderbörse statt.

Auf dem Prüfstand stehe derzeit das Public-Viewing zur WM in Dakar vom 21. November bis 18. Dezember. Mehrere Örtlichkeiten wie Feuerwehrhaus, Stadthalle oder Bauhofsaal scheiden laut Pfister aus. Ideal wäre eine leerstehende Fabrikhalle. Sollten sich keine Alternative auftun, so Pfister, werde man wohl oder übel auf diese Traditionsveranstaltung verzichten müssen.