Mit dem Sondervermögen soll auch die Wärmeversorgung der Uniklinik Freiburg erneuert werden. Foto: Alexander Blessing

40 Millionen Euro aus dem Sondervermögen des Bundes fließen in den Neubau der Kinder- und Jugendpsychiatrie Freiburg.

Das Universitätsklinikum Freiburg (UKF) erhält insgesamt 200 Millionen Euro vom Land aus dem Sondervermögen des Bundes. Das hat der Finanzausschuss des Landtags am Freitag beschlossen.

 

Demnach werden 100 Millionen Euro für die Zahn-Mund-Kieferklinik der Uniklinik eingesetzt. 60 Millionen Euro erhält das Klinikum für die geplante Umstellung auf eine klimaneutrale Wärmeversorgung.

40 Millionen Euro fließen bis 2030 in den Neubau der Kinder- und Jugendpsychiatrie. Dort ist die Versorgungslücke in der Stadt derzeit besonders groß: Immer mehr Kinder und Jugendliche leiden an psychischen Problemen.

Förderung macht Neubau realisierbar

Laut Klinik warten derzeit rund 130 Kinder auf einen Therapieplatz, verfügbar sind jedoch nur 25 stationäre Plätze. Zuletzt hatte das Klinikum mit einer Plakatkampagne in der Stadt auf die prekäre Lage aufmerksam gemacht.

Nun aber kommt Bewegung in das Thema, so die Grünen-Politikerin Nadyne Saint-Cast aus Freiburg: Die 40 Millionen Euro seien „enorm wichtig“, da nun der Weg frei sei für den Klinikneubau. Der entsprechende Nachtragshaushalt zur Verwendung der Mittel aus dem Sondervermögen des Bundes wird am Donnerstag verabschiedet.

Zudem werde das ehemalige Elternhaus der universitären Kinderklinik vom Land bis 2028 für über 5 Millionen Euro als Haus mit Behandlungsplätzen hergerichtet.