Für eine Fortführung des Umweltförderprogramms stimmte der Gemeinderats-Ausschuss.
Einer Weiterführung des Umweltförderprogramms stimmte der Ausschuss für Umwelt, Technik, Wirtschaft und Verkehr zu.
Tobias Bacher, Geschäftsführer der Klimaschutz- und Energieagentur (KLEA), die das Programm betreut, berichtete zunächst über eine Nachfolgelösung zum European Energy Award, der 2025 eingestellt wurde. Die nennt sich „Klimakommune Deutschland“, ein nationaler Trägerverein befindet sich derzeit in Gründung und ist vermutlich ab April arbeitsfähig.
Das Projekt soll laut Bacher kein „riesiges Bürokratiemonster“ mit 68 Maßnahmen werden wie es bisher der Fall war, stattdessen nur Dinge enthalten, die Kommunen voranbringen. Der finanzielle Beitrag der Gemeinde werde definitiv nicht höher liegen als bisher.
Elf Photovoltaikanlagen bezuschusst
Im Umweltförderprogramm 2025 wurden elf Photovoltaikanlagen mit insgesamt 89,56 Kilowattpeak (kWp) bezuschusst, dazu neun Stromspeicher mit 74,6 Kilowattstunden. Die dadurch initiierte Investitionssumme lag bei über 138 000 Euro, die CO2-Einsparung bei 32 500 Tonnen.
2026 steht eine Fördersumme von 3000 Euro zur Verfügung. Gefördert wird wieder die Neuinstallation von Photovoltaikanlagen mit jeweils 50 Euro je kWp Installationsleistung, maximal aber 150 Euro je Anlage. Auch ist die Förderhöhe auf zehn Prozent des Kaufpreises begrenzt. Die Antragstellung erfolgt bei der KLEA.
Der Ausschuss stimmte den Bedingungen des Förderprogramms zu. Bürgermeister Fritz Link wies darauf hin, dass die Kooperationsvereinbarung mit der Energieagentur beziehungsweise Verbraucherzentrale hinsichtlich Heiz-Solarwärme- und Eignungscheck weitergeführt wird. Die Gemeinde übernimmt dabei 600 Euro beziehungsweise 30 Euro je Gebäude für Beratungen von Bürgern.