Vorstand Martin Schmiederer von der Volksbank Nordschwarzwald (links) überreichte mit seinem Team den symbolischen Spendenscheck an die Vertreter der Schulen. Foto: Monika Schwarz

Die Volksbank Nordschwarzwald hat 5250 Euro aus dem Schul-Förderprogramm an Schulen in ihrem Geschäftsgebiet gespendet. Die Übergabe war Pfalzgrafenweiler.

Der symbolische Spendenscheck wurde bei einer kleinen Feier in der Schalterhalle der Hauptstelle der Volksbank Nordschwarzwald in Pfalzgrafenweiler von Vorstand Martin Schmiederer an die jeweiligen Schulleiter beziehungsweise ihre Vertreter übergeben.

 

Schmiederer nutzte zunächst die Gelegenheit, auf die erst kürzlich erfolgte Fusion mit der Volksbank im Kreis Freudenstadt einzugehen und klarzustellen, dass sich dadurch an den bisherigen Werten der Volksbank – nämlich Partnerschaftlichkeit, regionale Verankerung, Verpflichtung gegenüber den Mitgliedern und Kunden sowie an der demokratischen Organisation – nichts ändert. „Sie gehören zu unserer Identität.“

Er sprach bei dieser Gelegenheit auch noch einmal kurz über die Gründe für die erfolgte Fusion, die beispielsweise zeitintensive Doppelstrukturen verhindere und dadurch anderweitig nutzbare Ressourcen bei den Mitarbeitern freisetze. Auch digitale Innovationen seien aufgrund des gemeinsamen Know-hows einfacher zu etablieren und Vertretungen einfacher als bisher zu bewerkstelligen. Betriebsbedingte Kündigungen gebe es keine.

Keine Schließungen der fünf Hauptstellen

Die Fusion ermögliche weiteres Wachstum und eine Festigung der Marktposition, so Schmiederer weiter. Zur fusionierten Bank mit einer Bilanzsumme von 2,1 Milliarden Euro und einem betreuten Kundenvolumen von 4,1 Milliarden Euro gehörten aktuell 60 000 Kunden, 30 000 Mitglieder und ungefähr 300 Mitarbeiter. Im Vorstand seien neben ihm selbst Kollege Tobias Burkhardt und Vorstandssprecher Stefan Waidelich vertreten.

Schmiederer stellte klar: „Schließungen der aktuell fünf zentralen Hauptstellen in Altensteig, Baiersbronn, Freudenstadt, Horb und Pfalzgrafenweiler sind nicht geplant.“ Daneben gebe es neun Filialen und neun SB-Standorte.

Bank will Partner der Schulen bleiben

Auch in Zukunft werde man ein verlässlicher Partner für Schulen, gemeinnützige Organisationen, Vereine und soziale Projekte sein. Die Menschen stünden auch weiterhin im Mittelpunkt des Handelns der Bank. Aktuell sei man dabei, die bisherigen Vorgehensweisen beider Banken bei Spendenübergaben zusammenzuführen. Über das weitere Prozedere bei der Schulförderung werde man deshalb zeitnah informieren, so Schmiederer.

Stellvertretend für die Kommunen dankte Bürgermeister Sven Holder aus Egenhausen für die Zuwendungen. „Es gibt nichts Besseres, als diese Gelder in die Bereiche Schule, Kinder und Bildung anzulegen“, so Holder. Er bat darum, diese Spendenpraxis beizubehalten.

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Empfänger
Spenden erhalten die Markgrafen-Grundschule Altensteig (560 Euro für Anschaffungen für die Schulbücherei), die Grundschule Spielberg (200 Euro für Pausenspielgeräte), die Grundschule Oberes Enztal (200 Euro für das Projekt „Skipping Hearts“), das Sonderpädagogische Beratungszentrum Altensteig und die Werkrealschule Altensteig (200 und 330 Euro für die Unterstützung sozial benachteiligter Schüler bei außerunterrichtlichen Veranstaltungen), die Friedrich-Boysen-Realschule Altensteig (1220 Euro für die Schulhausgestaltung), das Christophorus-Gymnasium Altensteig (660 Euro für Sportanlagen Skate und Trial im Outdoorbereich), die Grundschule Egenhausen (200 Euro für Sitzkissen für die Lesepause), die Grund- und Werkrealschule Pfalzgrafenweiler (660 Euro für neue Schul-Hoodies), die Realschule Pfalzgrafenweiler (570 Euro für das MfM-Projekt (werteorientiertes-sexualpädagogisches Präventionsprojekt) sowie die Grundschule Waldachtal und die Albblickschule Simmersfeld (250 und 200 Euro für Schulbücherei).