Bürgermeister Bernhard Tjaden (von links), Revierförster Jörg Fehrenbacher und Thomas Schweikert zeigen die neuen Schilder. Foto: Moosmann Foto: Schwarzwälder Bote

Hinweis: Schilder an den Fluorn-Winzelner Wäldern sollen auf Fehlverhalten aufmerksam machen

Unlängst trafen sich Bürgermeister Bernhard Tjaden und die Jagdpächter der Jagdbögen des Gemeindewaldes zu einem Gespräch. Dabei ging es unter anderem darum, dass gerade viele Bürger im Wald unterwegs sind.

Fluorn-Winzeln. Die Jäger freue es gar nicht, dass sich die Spaziergänger nicht an die Waldwege hielten, sondern häufig kreuz und quer tagsüber und auch in der Dämmerung durch den Wald gingen, so die Jagdpächter. Damit würde das Wild aufgescheucht, und die Jäger auf ihrem Hoch- oder Ansitz könnten die vorgegebenen Abschusspläne nicht erfüllen. Damit der Jäger das Wild, hauptsächlich Rehe, ins Visier nehmen könne, müsse dieses ruhig äsen können, was durch die Waldbesucher dann nicht möglich sei.

Um die Spaziergänger auf ihr Recht auf den Wald, aber auch auf ihre Pflicht, die Wege einzuhalten, hinzuweisen, hat die Gemeindeverwaltung Fluorn-Winzeln nun in Zusammenarbeit mit Revierförster Jörg Fehrenbacher 25 Hinweisschilder, auf denen die Regeln teils in Reimform zu lesen sind, anfertigen lassen.

Auf diesen heißt es in weißer und schwarzer Schrift auf grünem Grund unter anderem: "Bitte lärm’ nicht kreuz und quer durch den ganzen Wald umher. Wozu gibt es sichere Wege? Denk ans Wild und seine Hege". Ein weiteres Problem ist der Müll, weswegen es heißt: "Zu Natur- und Umweltschutz passt kein Abfall und kein Schmutz."

Die Schilder wurden kürzlich unter der Aufsicht von Bürgermeister Bernhard Tjaden von Revierförster Fehrenbacher und Thomas Schweikert als Vertreter der Jäger bei der Abteilung "Heidenwäldle" an allen Wald-"Eingängen" angebracht. Bürgermeister Tjaden und die Jägerschaft hoffen nun, dass die Hinweise von den Waldbesuchern befolgt werden.

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