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Fluorn-Winzeln Stehende Ovationen für Darsteller und Autor

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Sie begeistern mit ihrer Spiellust und tragen als Darsteller zum überwältigenden Erfolg des von Roland Gerster geschriebenen Musicals "Dr. Brain – das Musical" bei: Dr. Mark Braun (Emanuel Penalver), Doreen (Dolores Gaus), Dr. Steven (Stefan Wiedmann), Sekretärin Nicky (Sabrina Awecker), Sekretärin Alice (Diana Dölker-Liebold), Chefsekretärin Miss Tailor ( Margret Miller). Foto: Moosmann Foto: Schwarzwälder-Bote

Von Emil Moosmann

Fluorn-Winzeln. Dass in Hamburg oder Stuttgart Musicals gespielt werden, ist bekannt. Doch dass in einem relativ kleinen Ort wie Fluorn-Winzeln ein Musical uraufgeführt wird und dazu noch der Autor Roland Gerster in der Gemeinde beheimatet ist, das dürfte wohl einmalig sein.

Dass mit der Premiere von "Dr. Brain – das Musical" sich die monatelange Entwicklungs- und Vorbereitungsphase aller Akteure – Darsteller, Band, Chor, Tanzgruppe, Techniker und Helfer – gelohnt hat, zeigte sich am nicht endend wollenden frenetischen Beifall des Publikums in der voll besetzten Festhalle. Stehende Ovationen insbesondere für Autor Roland Gerster waren der hoch verdiente Lohn für ein Musical-Erlebnis der ganz besonderen Art. Doch auch die Kulissen wie die technisch bis ins letzte Detail hergestellte Maschine sorgten beim Publikum für Bewunderung. Mit zum grandiosen Erfolg trugen die Band "Eat The Band" (Ralf Reiter, Stephan Higler, Rainer Lietzmann, Roland Gerster) und der "Pop-Chor" bei. Die Regie des Musicals lag in den Händen von Gertrud Kleiner und Ulrike Wiedmann, denen die Arbeit mit dem Team, das Zusammenführen von Gesang, Schauspiel, Tanz (Tanzgruppe Winzeln) und Kulisse zu einem stimmigen Ganzen hervorragend gelungen war.

Zum Inhalt: Mark Braun (Emanuel Penalver), ein junger Nachwuchswissenschaftler, träumt von einer Karriere in den USA. Er findet eine Anstellung in Professor Edward Bristols (Manfred Moser) renommiertem "Brain-Labor". Dort ist der eigenwillige stellvertretende Institutsleiter Dr. Steven (Stefan Wiedmann) dabei, eine Maschine zu entwickeln, die Defekte im Gehirn reparieren und das "Böse" im Menschen eliminieren kann. Als Mark und die sympathische Doreen (Dolores Gaus) eines Tags im Übermut Experimente an der Maschine ausführen, kommt es zu einem folgenschweren Zwischenfall. Die Maschine überschreitet ein kritisches Wissenslevel und entwickelt fortan Eigenintelligenz. Sie wird für den Menschen zunehmend unbeherrschbar und strebt nach Macht. Der charismatische Bristol erhält ein Angebot von den Pharmareferentinnen Friederike Meyer und Ute Haug-Emminger, sein Labor zu veräußern, was dieser kategorisch ablehnt, obwohl ihn die beiden eindringlich auf die Folgen hinweisen. Mit den Sekretärinnen Alice (Diana Dölker-Leibold), Nicky (Sabrina Awecker), Chefsekretärin Miss Taylor( Margret Miller) hat Bristol ein Team, das ihn zwar unterstützt, doch seine Eigenheiten auch auf die leichte Schulter nimmt. Die Experimente, die an der Maschine mit den Patienten Jasmin Wöhr, Timo Schmid und Sissi Joos wie auch mit Alexander Ott als Politiker vorgenommen werden, zeigen mehr oder weniger Erfolg.

Schließlich präsentiert Mark der Öffentlichkeit und Forschungsminister Manfred Herrmann die Forschungsarbeit und Erfolge unter Protest der Bürgerbewegung "Mensch bleibt Mensch 21", wohl wissend, dass die Maschine den Menschen und nicht der Mensch die Maschine beherrscht. Zum Schluss zeigt sich im "Happy End", dass alles nur ein Traum von Mark war.

Aufgeführt wird das Musical nochmals am Freitag, 29. April, und Samstag, 30. April, jeweils ab 20 Uhr in der Festhalle Winzeln. Noch einige wenige Karten sind bei der Kreissparkasse Fluorn-Winzeln erhältlich.

Ihre Redaktion vor Ort Oberndorf

Marcella Danner

Fax: 07423 78-373

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Bitte beachten Sie: Die Kommentarfunktion unter einem Artikel wird automatisch nach sieben Tagen geschlossen.

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