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Fluorn-Winzeln LSV Schwarzwald festigt dritten Platz

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Pilot Markus Schweizer startet im Ventus 3T des LSV Schwarzwald und erzielt ein gutes Ergebnis.Foto: Herbst Foto: Schwarzwälder Bote

In der Runde neun konnte der LSV Schwarzwald den zehnten Platz belegen und elf Punkte einsammeln. In der Gesamtwertung konnte damit der dritte Platz verteidigt und der Abstand auf die Verfolger etwas ausgebaut werden.

Fluorn-Winzeln. Auch in dieser Bundesliga-Runde war wieder bestes Segelflugwetter – zumindest an einem Tag. Der nächste war durch ausgeprägten Wind und starke Schauertätigkeit nicht mehr nutzbar. Der LSV Schwarzwald war wieder mit einer motivierten Piloten-Truppe am Start, um das Beste aus dem Wetter zu machen.

Insgesamt sechs Piloten starteten zur Punktejagd. Michael Schlaich hob bereits kurz vor 10 Uhr ab, als sich erste Thermikanzeichen bemerkbar machten. Die anderen folgten unmittelbar, nachdem die Schleppmaschine jeweils wieder gelandet war. Somit konnte der ganze Tag genutzt werden, um lange Strecken zu erzielen.

Um Stuttgart herum

Drei Piloten wählten eine Strecke um Stuttgart herum. Dabei wird von Winzeln aus zunächst in Richtung Norden gestartet, um dann "oberhalb" von Stuttgart nach Südosten abzubiegen.

Bei Markus Schweizer und Matthias Krauss war dies im Odenwald zwischen Heidelberg und Wertheim. Bei Michael Schlaich fand die Wende nördlich von Würzburg statt. Schlaich flog dann über Regensburg wieder nach Winzeln zurück.

Die beiden anderen wendeten das zweite Mal bereits einige Kilometer vor Regensburg und schafften ebenfalls den Rückweg nach Winzeln erfolgreich.

Da das beste und damit "schnellste" Wetter auf der Schwäbischen Alb war, ergab sich die Situation, dass dieses bei Gegenwind genutzt wurde. Für die Bundesligawertung, bei der es auf eine hohe Geschwindigkeit ankommt, bedauerlicherweise nicht optimal.

Ein besseres Händchen hatte Stephan Mayer. Mayer flog am Schweizer Jura entlang bis kurz vor Genf und konnte dann mit Rückenwind wieder zurückfliegen. Mayer erreichte so eine Wertungsgeschwindigkeit von 119,54 Stundenkilometern. Matthias Krauss war 114,54 Kilometer pro Stunde schnell, und Michael Schlaich komplettierte die Wertung mit 118,02 Stundenkilometern. Markus Schweizer schaffte 107,81 Sachen und Stefan Burri 87,07 Stundenkilometer.

Das Team Oswin Schuster und Horst Kammerer hatte im Doppelsitzer Problemen mit der Instrumentierung, weshalb kein gültiger Wertungsflug zustande kam.

Noch vier Runden

Für die Deutsche Meisterschaft im Streckenflug war es ebenfalls ein erfolgreicher Tag. Matthias Krauss schaffte 824 Kilometer, Markus Schweizer 841, und Michael Schlaich flog 958 Kilometer. Markus Schweizer belegt derzeit den 18. Platz, Matthias Sturm Rang acht und Michael Schlaich Platz sechs in der 18-Meter-Klasse.

In der Bundesliga stehen nun noch vier Runden an. Der Abstand auf die Verfolger konnte etwas vergrößert werden, jedoch bietet dies keine echte Sicherheit, da aufgrund der "Formel-1-Wertungsregeln" schnell auch überraschende Wendungen möglich sind. Nach vorne ist der Abstand zum Bedauern des Luftsportvereins Schwarzwald auch größer geworden.

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