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Fluorn-Winzeln Kleine Naturforscher sind im Heimbachtal unterwegs

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Thomas Kreuzberger erklärt, wofür die einzelnen Holzarten verwendet werden können. Foto: Moosmann Foto: Schwarzwälder Bote

Fluorn-Winzeln. Welche Vielfalt an Pflanzen und Bäumen ein Wald bietet, das erfuhren 23 interessierte Kinder im Alter von sechs bis zwölf Jahren aus der Gemeinde, die auf Einladung des Obst-und Gartenbauvereines Fluorn-Winzeln (OGV) in der "Auhalde" eine Erkundungstour im Heimbachtal machten.

Die Auhalde wurde im vorigen Jahrhundert mit Fichten bepflanzt, obwohl sie aufgrund der Bodenbeschaffenheit nicht geeignet war, denn es war fast kein Humus, sondern vielmehr nur Fels vorhanden. Und hatten die Bäume eine gewisse Höhe und Alter erreicht, bekamen sie Rotfäule und mussten gefällt werden. Bei den älteren Mitbürgern ist die Auhalde wohl noch als beliebter Treffpunkt für Liebespärchen in Erinnerung geblieben. Zudem war die Auhalde ein beliebter Ort zum Spielen und zum Errichten von Waldlagern.

Linde eignet sich gut zum Schnitzen, Buche zum Heizen

In den vergangenen Jahrzehnten wurde dann ein Mischwald gepflanzt, und es entwickelte sich ein Grüngürtel zwischen Fluorn und Winzeln. Die Aufgabe der Kinder – gestellt von Thomas Kreuzberger – war es, herauszufinden, welche Pflanzen, Baum- und Straucharten im Au-Wald zu finden sind.

Nachdem die Kinder ausgeschwärmt waren und mit ihren Pflanzen, Blättern und Ästen zurückkamen, erklärte Kreuzberger ihnen ausführlich, wofür die verschiedenen Hölzer verwendet werden können. Das Lindenholz sei zum Schnitzen geeignet, die Ruten der Haselnuss ergeben gute Spazierstöcke, das Buchenholz sei zum Heizen sehr gut geeignet. Auch erklärte Kreuzberger anhand von Info-Blättern die einzelnen Kräuter und Pflanzen.

Ein kleiner Imbiss zum Schluss rundete den für alle Teilnehmer interessanten Vormittag ab. Betreut wurden die kleinen Naturforscher von den aktiven OGV-Mitgliedern Thomas Kreuzberger, Luzia Schwarz, Sandi Kopf, Sylvia Mekelburg, Carina Martin und Stephanie Distel.

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