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Fluorn-Winzeln Einmal Winzeln – Serengeti und zurück

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Die Winzler Kapitäne in der Serengeti (von links): Michael Schumacher, Alexander Hopf, Manfred Martin und Peter Dominke Foto: Dominke Foto: Schwarzwälder-Bote

Fluorn-Winzeln. Sechs Mitglieder des Luftsportvereins (LSV) Schwarzwald nahmen an der diesjährigen Leserreise der Fachzeitschrift "Pilot und Flugzeug" über rund 17 000 Kilometer teil. Eine Gruppe von insgesamt 15 Flugzeugen und insgesamt 50 Personen flogen in den Nationalpark Serengeti in Tansania.

Am 12. Februar starteten Michael Schumacher und Alexander Hopf mit einer Beechcraft Bonanza, Manfred Martin und Peter Dominke mit einer Cessna 182 und Sabine und Stefan Krauss zusammen mit weiteren Crew-Mitgliedern mit einer TBM 850 in Richtung Afrika. Das erste Zwischenziel war Kreta, wo sich alle Teilnehmer der Reise trafen. Von dort ging es über Assuan in Ägypten, den Sudan und Kenia nach Tansania. Dazwischen gab es einen Abstecher nach Ruanda, um dort Berggorillas in freier Wildbahn zu erleben. Wegen der unterschiedlichen Leistungsfähigkeit der Flugzeuge konnten die Strecken allerdings nicht im Gesamtpulk geflogen werden.

Dass die Reise anders als ein Flug über den Schwarzwald werden sollte, wurde bereits in Kreta klar: Für die Überquerung des Mittelmeers hatten alle Crew-Mitglieder einen speziellen Überlebensanzug zu tragen. Nachdem es dann mit Rückenwind nach Assuan ging, konnte am ersten Tag auf dem afrikanischen Kontinent die ägyptische Hochkultur bewundert werden. Weiter ging es dann via El Obeid beziehungsweise Khartoum im Sudan nach Kisumi/Kenia. Hier war bereits die gute Organisation der Reise zu spüren, denn der benötigte Treibstoff für einen Teil der Flugzeuge (AVGAS) ist normalerweise nicht zuverlässig überall verfügbar. Über einen Partner konnte aber die Versorgung über die gesamte Reise und an allen Flugplätzen sichergestellt werden – auch wenn das Tankfahrzeug manchmal ein Traktor mit einem Fass auf dem Anhänger war.

Weiter ging es dann nach Maasai Mara, ein kleiner, hoch gelegener Flugplatz, mittendrin in der Wildnis. Schon beim Anflug waren Zebras neben der Piste und Giraffen im angrenzenden Gelände auszumachen. Hier konnte die lokale Kultur und Tierwelt hautnah erlebt werden. Die Reise führte dann weiter nach Ruanda, wo ein Ausflug mit Gorilla-Trekking auf dem Programm stand – da die Gorillas nicht gerade neben den Wegen auf die Piloten warten, war dies ein anstrengender und spannender Trip durch den Dschungel.

Die letzte Etappe zum Ziel führte auf die Schotterpiste von Seronera in Tansania. Dass man hier in der Wildnis war, musste eine Crew aus der Schweiz erfahren: eine Hyäne hatte ein Stück vom Propeller abgenagt, offenbar ist rot lackiertes Holz eine Delikatesse. Nach einer Feldinstandsetzung konnte jedoch auch dieses Flugzeug wohlbehalten in die Heimat zurückfliegen.

Nach fünf Tagen und Nächten in der Serengeti, in denen die Gegend ausgiebig erkundet und Entspannung von den teils anstrengenden Reisetagen gefunden wurde, ging es wieder auf die Heimreise. Als Etappenziel stand Luxor in Ägypten auf der Tagesordnung, wo nochmals ein Tag für Sightseeing genutzt werden konnte. Über Santorini, wo eine Abschlussfeier auf dem Programm stand, ging es dann mit mehr oder weniger Tankstopps zurück in die Heimat. Am 4. März wurden dann alle Flugzeuge frisch geputzt wieder an ihrer angestammten Stelle in der Halle abgestellt.

Die Winzler Flieger wurden allesamt für ihre Ausdauer bewundert. Mit ihren vergleichsweise langsamen Maschinen waren sie rund 65 Stunden in der Luft, die von Stefan Krauss und Hardy Zwosta pilotierte Turboprop-Maschine brauchte aufgrund ihrer Reisegeschwindigkeit von über 500 Stundenkilometern etwas weniger, als die halbe Zeit.

Alle Piloten haben ihren Flugschein in der vereinseigenen Flugschule auf dem Flugplatz Winzeln-Schramberg erworben und stellten mit dieser Reise laut LSV einmal mehr unter Beweis, dass man von hier aus die Welt erfliegen kann.

 
 

Ihre Redaktion vor Ort Oberndorf

Marcella Danner

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