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Fluorn-Winzeln 14-Meter-Silo stößt auf Ablehnung

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Stefanie Grumbach bringt die Voraussetzungen für die Ratsschreiberin mit. Foto: Bösinger Foto: Schwarzwälder Bote

Das Thema Salzlager beschäftigt derzeit den Gemeinderat in Fluorn-Winzeln. Erstmalig war zudem die neue Hauptamtsleiterin Stefanie Grumbach, die die Stelle als Mutterschutz- und Elternzeitvertretung für Natascha Eber­hardt übernommen hat, in der Sitzung dabei.

Fluorn-Winzeln. Zu Beginn stand eine Bürgerfragestunde auf der Tagesordnung. Ein Vertreter der Anwohner des Bauhofs meldete sich zu Wort. Das Vorhaben der Gemeinde, ein 14 Meter hohes Silo zu errichten, stoße bei den Anwohnern auf Ablehnung, teilte er mit. Es passe nicht in die Umgebung. Man habe schon der Gemein de geschrieben und einen Verbesserungsvorschlag gemacht. Ein beim Bauhof vorhandener Schuppen könne stattdessen eventuell als Salzlager genutzt werden.

Bürgermeister Tjaden wies auf den bereits gefassten Gemeinderatsbeschluss hin, gab sich aber gesprächsbereit und willig, zu "einer guten Lösung" zu kommen. Dazu müsse aber erst noch mit dem Bauhof und dem Technischen Ausschuss beraten werden.

Ob das Thema nochmals auf die Tagesordnung komme, hänge auch von diesen Gesprächen ab, teilte der Bürgermeister mit. Man sei bei diesem Thema etwas in Zeitdruck, da das Mietverhältnis für das bisherige Salzlager im Herbst 2021 auslaufe.

Im Gespräch für ein mögliches Lager war zuvor auch das ehemalige BayWa-Gebäude. Doch dort würden bereits verschiedene Verhandlungen für eine eventuelle Mietlösung laufen, sagte der Bürgermeister.

Als nächster Punkt stand die Bestellung der neuen Ratsschreiberin auf der Tagesordnung. Nachdem das Grundbuchamt der Gemeinde ­Fluorn-Winzeln aufgelöst wurde, sei damals eine Grundbucheinsichtsstelle bei der Gemeinde geschaffen worden, informierte die Verwaltung. Dafür sei nach dem Landesgesetz über die freiwillige Gerichtsbarkeit (LFGG) die Bestellung eines Ratsschreibers notwendig.

Bereits im Mai 2006 wurde Bürgermeister Tjaden zum Ratsschreiber und der damalige Hauptamtsleiter Blessing zu seinem Stellvertreter bestellt. 2018 sei das Gesetz geändert worden. Nur der Ratsschreiber bekomme von der Grundbuchdatenzentrale die Zugangsberechtigung für das elektronische Grundbuch. Für den Verhinderungsfall müsse nach dem LFGG für den Verhinderungsfall die Vertretung geregelt werden.

Für diese Position schlug die Verwaltung die Bestellung von Stefanie Grumbach als Nachfolgerin von Natascha Eberhardt vor. Durch ihre Befähigung zum gehobenen nichttechnischen Verwaltungsdienst habe sie die Voraussetzung dafür. Notwendig für die Bestellung sei die Befähigung zum mittleren Verwaltungsdienst. Der Gemeinderat nahm dies zustimmend zur Kenntnis.

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