Chris Führich zeigte zuletzt aufsteigende Form. Foto: Pressefoto Baumann/Volker Müller

Der Offensivspieler hat nach schwierigen Wochen die Gelegenheit, sich in der Stuttgarter Startelf festzuspielen. Wofür Sebastian Hoeneß ihn lobt und wie sich die Personalsituation auf außen darstellt.

Erst am Freitag hatte Chris Führich ein Jubiläum gefeiert: Der Einsatz beim torlosen Remis gegen Bayer Leverkusen war das 100. Bundesliga-Spiel des Flügelstürmers für den VfB Stuttgart, der bereits seit 2021 in Bad Cannstatt unter Vertrag steht. Wenige Tage später gibt es für den 26-Jährigen nun weiteren Rückenwind: Er kann mit Einsatzzeit in naher Zukunft rechnen.

 

Weshalb? Durch den Ausfall des zuvor gesetzten Jamie Leweling ist auf der Außenbahn eine Vakanz entstanden. Und hier sieht der Stuttgarter Cheftrainer Sebastian Hoeneß eben Führich als „logischen Spieler, der jetzt reinkommt, der Speed mitbringt.“ Das ist schon eine klare Ansage – bedenkt man, dass im offensiven Halbraum in Person des Schweizer Nationalspielers Fabian Rieder eine weitere spielstarke Option zur Verfügung steht. Wenngleich mit einem anderen Profil und etwas weniger Tempo im Eins-gegen-eins.

Hoeneß lobt Führich für Impulse in Leverkusen

Gegen Atalanta Bergamo in der Champions League am Mittwoch (21 Uhr) will Hoeneß nun eben darauf setzen. Und auf Führich, der damit wieder in den Fokus rückt nach einem persönlich schwierigen Saisonstart: Erst verlor er durch ein kleines Formtief seinen Status als unumstrittener Stammspieler, den er in der Vorsaison inne gehabt hatte. Dann bremste ihn ein kleiner Muskelfaserriss im Adduktorenbereich.

VfB-Trainer Sebastian Hoeneß (links) und Chris Führich. Foto: Pressefoto Baumann/Hansjürgen Britsch

Das ist Vergangenheit, zuletzt hatte der deutsche Nationalspieler wieder Fahrt aufgenommen. Erst als Siegtorschütze im DFB-Pokal gegen den 1. FC Kaiserslautern (2:1), dann mit Impulsen von der Bank beim 0:0 in Leverkusen: „Er hat da seine Momente gehabt“, sagt Hoeneß, „in der Offensive war er sehr erfrischend und hatte ein, zwei wirklich gute Situationen.“

Natürlich müsse man angesichts der noch nicht allzu lange zurückliegenden Verletzungspause auch schauen, wie weit er körperlich sei. „Aber Chris macht einen guten Eindruck“, betont Hoeneß. Das kann der Tempodribbler am Mittwoch gegen den amtierenden Europa-League-Sieger aus Bergamo unter Beweis stellen.