Der Zollernalbkreis geht die Modernisierung der Jugendherberge Lochen am, um das Gebäude für die Unterbringung weiterer Flüchtlinge verwenden zu können.
Balingen. Der Zollernalbkreis geht die Modernisierung der Jugendherberge Lochen an. Das Gebäude soll für die Unterbringung weiterer Flüchtlinge verwendet werden. Voraussichtlich von Dezember an und befristet auf zwei Jahre ist diese Nutzung geplant.
Bereits einen Tag nach Bekanntgabe der geplanten Verwendung der Jugendherberge für die Unterbringung von Flüchtlingen haben hochrangige Mitarbeiter des Landkreises das seit Beginn der Corona-Pandemie ungenutzte Gebäude aufgesucht. Auf Frage unserer Redaktion erklärt die Pressestelle des Landratsamts, worum es bei diesem Besuch gegangen ist.
Welche Kreisämter waren vor Ort?
Neben dem Ersten Landesbeamten Matthias Frankenberg und dem Sozial- und Rechtsdezernenten Georg Link waren das Amt für Zuwanderung und Integration mit der Amtsleitung, das Amt für Digitalisierung sowie das Amt für Kreisimmobilien vor Ort, außerdem zwei Handwerker.
Was haben diese dort in Augenschein genommen?
Sie haben sich die IT-, Sanitär- und Elektroanlagen sowie die Küche im Hinblick auf deren Ertüchtigung angeschaut.
Wie muss die JuHe zur Unterbringung von Flüchtlingen modernisiert werden?
Küche, IT-, Sanitär- und Elektroanlagen müssen überprüft beziehungsweise in Stand gesetzt werden. Ansonsten können die Räumlichkeiten ohne weitere Renovierung genutzt werden.
Wie sollen künftig dort untergebrachte Menschen Lebensmittel und Dinge des täglichen Bedarfs einkaufen?
Am Lochenpass ist eine Bushaltestelle. Gegebenenfalls muss der Fahrplan angepasst werden. Dies wird momentan geklärt. Auch Geflüchtete, die in Ratshausen oder Isingen untergebracht sind, fahren mit öffentlichen Verkehrsmitteln zum Einkaufen.