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Flüchtlingskrise Unterkünfte im Visier von Brandstiftern

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Eine geplante Flüchtlingsunterkunft in Remchingen wurde im Sommer angezündet – das war nicht der einzige Brandanschlag im Südwesten. Foto: dpa

Stuttgart - Flüchtlingsheime in Baden-Württemberg sind in diesem Jahr zunehmend Ziel von Angriffen gewesen. Immer wieder kommt es auch zu Brandanschlägen. Meist fehlt von den Tätern jede Spur. Beispiele:

- Ein Unbekannter wirft in der Nacht zum 11. Oktober eine Rauchkerze durch ein gekipptes Küchenfenster in eine Flüchtlingsunterkunft in ALTHEIM (Alb-Donau-Kreis). Eine 33 Jahre alte Bewohnerin kann sich und ihren vierjährigen Sohn in Sicherheit bringen. Die Polizei will einen fremdenfeindlichen Hintergrund nicht ausschließen.

- Ein ehemaliger Bewohner einer Flüchtlingsunterkunft in HEIDELBERG soll am 11. Oktober mit einem Komplizen versucht haben, das Gebäude in Brand zu stecken. Die beiden 23 und 27 Jahre alten Männer sollen in der Nacht an mehreren Stellen an den Eingängen Feuer gelegt haben. Nur durch Zufall entdecken Bewohner des Heims das Feuer.

- Am 21. September brennt eine geplante Flüchtlingsunterkunft in WERTHEIM (Main-Tauber-Kreis). Die Täter setzen Brandbeschleuniger ein. In der Halle standen bereits mehr als 300 Betten, Menschen waren aber noch nicht untergebracht.

- In einer Asylbewerberunterkunft in RIEDLINGEN (Kreis Biberach) halten sich am 19. September 47 Syrer auf, als plötzlich zwei Mülltonnen brennen. Die Feuerwehr kann den Brand rasch löschen, verletzt wird niemand.

- Am 24. August wird in WEISSACH IM TAL (Rems-Murr-Kreis) ein Gebäude mit 20 Plätzen für Flüchtlinge fast völlig zerstört. Die Polizei geht von einem fremdenfeindlichen Motiv aus. Die Täter sind nicht gefasst.

- In der Nacht zum 18. Juli geht in REMCHINGEN (Enzkreis) ein leerstehendes früheres Vereinsheim in Flammen auf, in das Flüchtlinge einziehen sollten. Als Brandbeschleuniger wird Benzin benutzt.

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Bitte beachten Sie: Die Kommentarfunktion unter einem Artikel wird automatisch nach sieben Tagen geschlossen.

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