Nicht jeder konnte gerettet werden: Am Flughafen von Kabul spielten sich im August 2021 verzweifelte Szenen ab. Foto: AFP/Wakil Kohs/ARD Das Erste

Das Aufnahmeprogramm des Bundes für Afghanistan sieht vor, dass bis zu 130 Schutzsuchende pro Monat in den Südwesten kommen können. Die Kommunen sind bereits an der Belastungsgrenze.

So viel kann man vorneweg schon sagen: Die Zahl der Menschen, die aus Afghanistan nach Deutschland und Baden-Württemberg reisen, hat durch die jüngsten Bemühungen der Bundesregierung nicht dramatisch zugenommen. Mitte Oktober hat das Bundesinnenministerium (BMI) über ihre Pläne informiert, dass Deutschland beabsichtige, künftig bis zu 1000 Personen aus Afghanistan eine Aufnahmezusage zu erteilen. Auf Nachfrage unserer Zeitung bestätigt das BMI jedoch, dass das nicht zwingend bedeute, dass diese Zahl von Flüchtlingen auch einreisen werde. „Die Zahl von 1000 pro Monat bezieht sich auf die Zahl der Aufnahmeerklärungen, nicht der Einreisen in Deutschland“, sagt eine Sprecherin. Die Zusage der Bundesregierung galt für Ortskräfte, deutsche Staatsangehörige und besonders gefährdete Gruppen nach der Machtergreifung der Taliban in Afghanistan im Jahr 2021.

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