Der 20-Jährige, der Ende November aus dem Zentrum für Psychiatrie Reichenau geflohen war, wurde in Italien festgenommen. Er ist für einen versuchten Mord in Trossingen verantwortlich.
Der 20-Jährige, der am 29. November aus dem Zentrum für Psychiatrie Reichenau geflohen war, ist von der Polizei in Italien gefasst worden. Das hat die Polizei in einer Pressemitteilung erklärt. Die Fahndung ist damit beendet.
Montassar D. war nach einem Messerangriff in einer Asylunterkunft in Trossingen hier untergebracht worden. Damals hatte der heute 20-Jährige im Mai 2024 einen Mitbewohner lebensgefährlich verletzt. Das Landgericht Rottweil ordnete im Anschluss aufgrund einer diagnostizierten paranoiden Schizophrenie die Unterbringung im Maßregelvollzug an. Ihm war versuchter Mord vorgeworfen worden.
Trotz einer stabilen Entwicklung unter therapeutischer Behandlung und begleiteter Ausgänge auf dem Klinikgelände gelang ihm am 29. November die Flucht. Die Polizei leitete daraufhin eine Fahndung ein, die am 30. November auch öffentlich veröffentlicht wurde.
Nach seiner Festnahme in Italien streben die Behörden ein Auslieferungsverfahren in die Bundesrepublik an.