Sag’s doch mit Rosen! Der Weltladen Meßstetten setzt sich für Blumenpflückerinnen in Afrika ein. Foto: Pia Bayer/dpa

Der Weltladen Meßstetten setzt sich für bessere Arbeitsbedingungen beim Anbau ein.

 
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Nicht von ungefähr beteiligt sich der Meßstetter Weltladen in diesem Jahr mit Rosen an der Flower-Power-Aktion der Fairtrade-Stadt Meßstetten – bereits ein Drittel der Rosen, die hierzulande verkauft werden, tragen das Fairtrade-Siegel. Und sagt eine Rose nicht mehr als tausend Worte?Am Weltfrauentag, dem 8. März, ist sie zudem das probate Symbol für Anerkennung und Wertschätzung.

Werte sollten nach Ansicht der Weltladenbetreiber auch beim Anbau der Königin der Blumen gelten. Doch die Realität in den Rosenanbauländern sieht, wie sie erklären, oft ganz anders aus: Viele Pflückerinnen auf den Rosenfarmen in Ländern wie Kenia, Äthiopien und Tansania arbeiten unter äußerst schlechten Bedingungen. Sie haben weder Arbeitsverträge, noch genießen sie einen angemessenen Arbeitsschutz.

Es geht auch anders

Dass es anders geht, darauf will die Aktion „Flower-Power – Sag’s mit fairen Blumen“ von Fairtrade aufmerksam machen – auch in Meßstetten. Am Samstag, 11. März, verteilen Mitarbeiterinnen der Fairtrade-Steuerungsgruppe und des Weltladens faire Rosen auf dem Marktplatz und informieren über fairen Blumenhandel – einen Handel, der die Rechte der Blumenarbeiterinnen respektiert und ihre Arbeitsbedingungen und Lebenssituation verbessert. Fairtrade will die Position von Frauen in den Produzentenländern zu stärken – bei der Arbeit ebenso wie in den Gemeinden und in der Familie. Fairtrade-Blumenplantagen bieten ihren Mitarbeiterinnen beispielsweise Weiterbildungen an.