Beim Garagen- und Straßenflohmarkt in Eschbronn waren viele Schnäppchenjäger unterwegs und meist erfolgreich.
Früh bereit sein, hieß es für die Teilnehmer des dritten Garagen- und Straßenflohmarkts in Locherhof und Mariazell. Die ersten Schnäppchenjäger kamen, bevor die Kirchenuhr 11 Uhr geschlagen hatte.
Die Besucher, unter ihnen das Bürgermeister-Ehepaar Moser, waren aus unterschiedlichen Gründen gekommen.
Zum einen suchten sie gezielt. So wurde eine in Königsfeld in Reha befindliche Frau auf der Suche nach Puzzle-Spielen zum Zeitvertreib bereits an der zweiten Station fündig. Und für eine kleine Gruppe Jugendlicher erübrigte sich der Kauf eines Schlafsacks in einem Fachgeschäft für ein bald anstehendes Camping. Sie erwarben einen praktisch neuwertigen für ein Trinkgeld.
Andere wiederum trieb der Wunderfitz, die Lust zum Stöbern oder ein verbindender Spaziergang in die Straßen und Gassen der beiden Ortsteile.
40 Hobbyhändler hatten ihre Garagen, Carports und Vorplätze mit gebrauchten Artikeln aufgereiht. Dabei kamen sie mit Gästen ins Gespräch, manchmal zu einem unverhofften Wiedersehen mit alten Bekannten oder Verwandten.
Verkaufsoffener Sonntag
Wer bereits die erste und zweite Auflage des vom Verein Bürger für Eschbronn (BüfE) organisierten Trödelmarkts besuchte, für den war auffallend, dass es wieder einige neue Adressen gab. Und es wurde deutlich mehr fürs leibliche Wohl angeboten, wovon die Besucher gerne Gebrauch machten und auf den Sitzgelegenheiten verweilten.
Mit im Boot war erneut der Obst- und Gartenbauverein Eschbronn, der auf seiner Versuchsanlage am Brenntenwald einen Tag der offenen Tür mit Bewirtung anbot. Gleichzeitig fand ein verkaufsoffener Sonntag der Gewerbetreibenden statt. Fotografin Irina Miller gewährte in ihrem Fotostudio in der Schönbronner Straße in Locherhof einen Einblick ihre Arbeit, und auch Michael Schneider lud zum Abstecher in „Michi’s Fahrschule“ ein.