Die Schweizer Grenzwacht entdeckt Schmuggelfleisch und eine Hanfanlage in Lenzburg. Gegen den Tatverdächtigen wird ermittelt.
Beim Kampf gegen Fleischschmuggel haben Ermittler des Schweizer Bundesamts für Zoll und Grenzsicherheit in einem Industriegebäude in der Region Lenzburg auch eine Hanfplantage entdeckt. Eine Person wurde festgenommen.
Bei der Durchsuchung des Industriegebäudes im vergangenen März sei eine Tonne geschmuggeltes Fleisch, 6000 Hanfpflanzen und 180 Kilogramm THC-haltige Blüten sichergestellt worden, teilte das Bundesamt für Zoll und Grenzsicherheit (BAZG) am Donnerstag mit.
Beim Fleisch habe es sich mehrheitlich um Kalbfleisch gehandelt. Die Ermittler, die mit Unterstützung der Kantonspolizei Aargau zuschlugen, erwarteten eigenen Angaben zufolge Schmuggelfleisch im Industriegebäude. Die illegale Hanfplantage sei daher unerwartet gewesen.
Die Staatsanwaltschaft eröffnete gegen den Tatverdächtigen ein Strafverfahren.