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Fischerbach Vier Schlingnattern und eine Eidechse

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Auf dem Oberen Wiesenrain werden mehrere Häuser gebaut. Foto: Dorn Foto: Schwarzwälder Bote

Ein weiteres Mal hat das Neubaugebiet "Oberer Wiesenrain" auf der Tagesordnung des Fischerbacher Gemeinderats gestanden. Rebecca Frey vom Erschließungsträger LBBW Immobilien Kommunalentwicklung gab einen Sachstandsbericht.

Fischerbach. Frey umriss dabei am Montagabend noch einmal die jetzt schon dreijährige Historie des Projekts. 46 Einfamilienhäuser verteilt auf 40 Hektar Neubaugebiet links und rechts des Katzengrabens standen im ersten Entwurf im Februar 2016.

Zu steile oder zu lange Erschließungsstraßen sowie problematische Quellgebiete im oberen Katzengraben und zuletzt die Einwände der Regionalentwicklungsbehörden haben das Projekt auf die jetzt im Februar 2019 rechtskräftig gewordene Bebauungsplangröße und "nur" noch 19 Einfamilien- und vier Mehrfamilienhäuser schrumpfen lassen.

Neues beschleunigtes Verfahren ist vorteilhaft

Auch die vier Schlingnattern und eine gefangene Zauneidechse (in etwa 50 aufgestellten Fallen) wurden im Gemeinderat noch einmal beleuchtet.

Im Gegenzug dazu profitierte die Gemeinde von der Reform des Paragraf 13b Baugesetzbuch beziehungsweise der darin definierten Möglichkeit eines beschleunigten Verfahrens.

An aktuellen Planungsleistungen bearbeitet die LBBW Immobilien derzeit den sogenannten Fortführungsnachweis, innerhalb dessen die Grundstücke in ihren Grenzen neu gebildet und bestehende Wege- und Leitungsrechte gelöscht beziehungsweise verändert werden.

Da keiner der ursprünglichen Eigentümer beabsichtigt, im Oberen Wiesenrain selbst zu bauen, wurde auf das Umlegungsverfahren verzichtet.

Nachtragsrechnung einstimmig abgezeichnet

Für die über die drei Planungsjahre zusätzlich erforderlichen Leistungen hatte die LBBW Immobilien eine Nachtragsrechnung über 17 100 Euro vorgelegt. Diese wurde vom Gemeinderat einstimmig abgezeichnet. Bürgermeister Thomas Schneider dankte Frey für die interessante Rückschau.

Die eigentliche Festlegung der Verkaufspreise der Grundstücke erfolge erst nach Abschluss der Submission der Erschließungsleistungen. Die Ausschreibung wird im Herbst erfolgen.

Mit einer langen Ausschreibungsfrist erhofft sich die Gemeinde gute Angebote vor allem der heimischen Baufirmen, wenn diese die Arbeiten auf der "Sonnenterrasse" des Kinzigtals im frühen April 2020 in ihre Jahreskapazitäten einplanen können.

Über weitere Themen des Gemeinderats Fischerbach berichten wir morgen. Es ging beispielsweise um den Verbleib im "Schwarzwald Tourismus Kinzigtal".

Ihre Redaktion vor Ort Hausach

Charlotte Reinhard

Fax: 07832 9752-15

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Bitte beachten Sie: Die Kommentarfunktion unter einem Artikel wird automatisch nach sieben Tagen geschlossen.

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