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Fischerbach Gruppen räumen "Miezekatzen" ab

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Ein Augenschmaus waren die "Village People" Markus Matt, Jürgen Matt, Michael Schmid und Matthias Rauer. Fotos: Dorn Foto: Schwarzwälder Bote

Mit einem gut dreistündigen Programm hauchten die Fischerbacher Narren im Gasthaus Ochsen ihrem traditionellen Schnurren im Anschluss an das Narrenbaumstellen neues Leben ein. Dabei wurde anfangs sogar das Schnurren geschnurrt.

Fischerbach. Mit viel Herzblut nahmen sich die vier "Miezekatzen" (Diana Schmid, Rebecca Wolf, Sabrina Brucker, Marita Rapp) dem Thema an: "Fischerbach kriegt den Arsch nicht hoch, wenn es ans Schnurren denkt", hieß es. Mit der Vergabe der Fischerbacher "Miezekatze" in verschiedenen Kategorien lockte die Jury verdiente Schnurranten vergangener Tage für Kurzauftritte auf die Bühne.

Die Miezekatze für die politischsten Schnurren ging erwartungsgemäß an Ulrich Müller beziehungsweise die Gruppe "BLHV". In der Kategorie "schönste Geschichten" holten sich Marika Schätzle und Elisabeth Sum die begehrte Trophäe. Zur Verleihung waren beide in ihr schönstes "Homberle"-Häs geschlüpft, wurden textiltechnisch aber von den beiden "Schönheitsköniginnen" Luise und Gisela getoppt. "Miss Eschbach" (Gisela) und "Miss Mitteltal" (Luise) berichteten ihrem Hofstaat von ihrem Werdegang, vom Casting über das Model-Camp bis zur finalen "Dschürie"-Entscheidung wurde keine Episode ausgespart. Am anstrengendsten sei aber das Jahr im Amt gewesen. "Glaubt uns, das war kein Spaß, zu repräsentieren Fischerbach, die Sonnenterrass‘". Wie zum Beweis stolperte "Miss Eschbach" beim artistischen Knicks, wurde von den Miezekatzen aber sanft aufgefangen.

Akrobatisch ging es weiter mit dem Kunstrad-Duo Sarah Kraus und Steffi Neuhaus, die in der Kategorie "jüngste Schnurranten" die Miezekatze abräumten und den "Ochsen" mit einer kleinen Kunstrad-Kür durchmaßen.

Giftzwerge mutieren zu den "Village People"

Das Programm der aktuell aktiven Schnurr-Gruppen eröffneten die Giftzwerge mit ihrer Darstellung der "Village People". Giftzwerge-Obmann Markus Matt hatte als "Polizist" mit "Bauarbeiter" Matthias Rauer, "Indianer" Michael Schmid und "Biker" Jürgen Matt eine maskuline Truppe um sich geschart. Neben einer stimmigen Choreografie zu den großen Hits der Kultband hatten die vier mehrere kleine Schnurren dabei, die sich alle irgendwie um ein obszön großes Plastik-Handy drehten. Genüsslich googelten die vier im Fischerbacher Event-Kalender nach dem "Bowle-Fest" der KFD – K wie katholisch, F wie Fischerbach und D wie Gemeinschafd. Nachdem die vier geduldig Selfie-Wünsche befriedigt und Autogrammkarten unterschrieben hatten, ging es wieder zurück in den "Engel" standesgemäß die Hotelzimmer verwüsten

Deutlich ruhiger ließen es Monika Vollmer und Hans Lehmann als "Schulklasse" angehen. Lehmann sinnierte über das Wort "viehmäßig", das im alltäglichen Sprachgebrauch eigentlich gar nicht oft genug eingesetzt werden könne.

"Viehmäßig" geflucht habe eine Fischerbacherin, als sie im "viehmäßig" hohen Gras ihren Haustürschlüssel verloren habe. "Viehmäßig" wurde gesucht, auch mit dem gemeindeeigenen Metalldetektor. "Viehmäßig häldig" sei die Wiese dazu auch noch gewesen, also ziemlich steil, fast so "häldig" wie beim Skifahren, wo im Tiefschnee eine Fischerbacherin ihrer Alpin-Ski verlustig ging.

Das Finale bestritten die Waldsteinhexen mit den beiden "Putzfrauen" Patrick Knupfer und Alexander Ullmann. Harald Bächle war als dritter im Bunde von den "Miezekatzen" zu Beginn ebenfalls geehrt worden. Die Beiden hatten über das Jahr verteilt viele intime Einblicke in das Liebesleben der Fischerbacher erhaschen können. Den in einer Mischung aus Durst, Hitze und Tagtraum entstandenen Dialog einer jungen Fischerbacherin mit einem gut aussehenden jungen Kellner eines Caterers zelebrierten Knupfer und Ullmann natürlich wortgetreu.

Diese und weitere Schnurren zeigten, dass der Fischerbacher per se amourösen Abenteuern nicht abgeneigt ist, tief in seinem Innersten aber treu ist und dabei auch den Konflikt mit dem baseballschläger-bewehrten Schwiegervätern in spe nicht scheut.

Mit dieser Erkenntnis endete ein "viehmäßig" unterhaltsamer Schnurrabend. Er hat bei Publikum und Schnurranten Appetit auf eine Fortsetzung gemacht.

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