Der Bagger schafft durchlässiges Gewässer. Foto: Schimkat Foto: Schwarzwälder Bote

Natur: Arbeiten in der Kirnach

Unterkirnach. Mit den letzten Baggerarbeiten in der Kirnach wurden am Donnerstag die Maßnahmen des Gewässerentwicklungsplans beendet.

 

Der Plan sei vor 15 Jahren erstellt worden, erklärte Werkhofleiter Manfred Riehle. "Wir haben immer wieder kleinere Maßnahmen durchgeführt, jetzt haben wir in Absprache mit dem Landratsamt die letzten Maßnahmen fertiggestellt", berichtete er.

An insgesamt 14 Stellen zwischen dem Gebäude der Firma Wahl und der Gemarkungsgrenze in Richtung Oberkirnach entfernte der Bagger gepflasterte Furten und Schwellen, um die Kirnach für alles, was im Wasser lebt, durchgängig zu machen, so Riehle. Forellen hätten keine Probleme gehabt, aber andere kleine Fische und Lebewesen schon, berichtet er weiter.

Große Steine aus dem Groppertal

Um die Kirnach zu renaturieren habe man große Steine aus dem Steinbruch im Groppertal geholt und diese so im Bachbett ausgelegt, dass eine Niedrigwasserrinne in der Bachmitte entstand, erläuterte er.