In der Schreinerei Berger in Holzen hat es einen Generationswechsel gegeben.
Karlfrieder Berger (65), der sich 2011 als langjähriger Werkstattleiter der Firma Benz in Kandern mit einer eigenen Schreinerei für Massivholzmöbel und Innenausbau selbstständig gemacht hatte, übergab seine Firma an seinen Sohn, den Schreinermeister Daniel Berger (30).
Die Firmenübergabe nimmt die im Rebacker 2/1 ansässige Schreinerei, die sich die Räume mit der Schreinerei „Formativ“ von Alice Bucher teilt, zum Anlass, am Sonntag, 19. April, einen „Tag der offenen Werkstatt“ zu veranstalten.
Karlfrieder Berger war mit seiner Schreinerei bis 2017 in einer Werkstattgemeinschaft im Käppele in Kandern ansässig, ehe er in seinem Anwesen in Holzen den Ökonomietrakt zu einer Werkstatt um- und ausbaute und den Betrieb nach Holzen verlagerte. Auch Alice Bucher siedelte mit ihrer Schreinerei nach Holzen in die gemeinsam genutzten Werkstatträume um. „Wir unterstützen uns gegenseitig, unsere Partnerschaft hat sich bewährt“, sagen unisono Karlfrieder Berger und Alice Bucher.
Dem Vater in der Schreinerei ausgeholfen
Daniel Berger, der neue Inhaber der gleichnamigen Schreinerei, hatte zunächst den Beruf des Elektronikers gelernt. Als er wegen der Corona-Pandemie nach einem Auslandsaufenthalt zurückkehrte, half er seinem Vater in der Schreinerei aus, fand Gefallen an der kreativen Betätigung mit dem Werkstoff Holz, lernte den Beruf des Schreiners, arbeitete zunächst als Geselle und absolvierte erfolgreich die Meisterprüfung. Zu Jahresbeginn übernahm er nun die Schreinerei, in der auch ein Auszubildender tätig ist.
Beim „Tag der offenen Werkstatt“ am Sonntag präsentieren die beiden Schreinereien gefertigte Möbel wie auch Holzurnen. Die Stiftung Junges Handwerk wird vor Ort sein und Einblick in ihre Arbeit geben. Und es gibt eine Mitmachaktion mit Gewinnspiel. Unter anderem wird der Gesangverein Holzen wirten.