Drei Auszubildende und ein Kombi-Student freuen sich gemeinsam mit Werks- und Ausbildungsleitung über die Übernahme durch Assa Abloy (von links): Jochen Lohmüller (Werksleitung), Arthur Albert (Industriemechaniker), Tabea Kerbs (Industriemechanikerin), Tom Dombrowski (Industriekaufmann), Hannes Rath (Kombistudent Maschinenbau) und Axel Merz (Ausbildungsleiter). Foto: ASSA ABLOY Sicherheitstechnik GmbH

Eine gute Auftragslage und der Bedarf an Fachkräften ermöglicht diesen Schritt.

Nach der Insolvenz des Albstädter Rundstrick- und Flechtmaschinenherstellers Mayer und Cie. werden die Auszubildenden des Tailfinger Unternehmens von Firmen aus dem näheren Umkreis übernommen. Das wurde bereits im Januar bekannt. Darunter ist auch die Assa Abloy Sicherheitstechnik GmbH, wie das Unternehmen in einer Pressemitteilung informiert.​

 

Die Entscheidung zur Übernahme der Azubis sei nicht zuletzt vor dem Hintergrund der positiven Entwicklung des Unternehmens gefallen. Am Standort Albstadt beschäftigt Assa Abloy rund 380 Mitarbeitende. Aktuell durchlaufen 27 Azubis und Studenten ihre Ausbildung respektive ihr Studium, seit dem 1. Februar ist diese Zahl auf 31 gestiegen. Damit erreiche das Unternehmen eine Ausbildungsquote von über acht Prozent, heißt es in der Mitteilung weiter. „Unsere Auftragsbücher sind gut gefüllt und wir haben regelmäßig Bedarf an qualifizierten Fachkräften. Deshalb konnten wir die zusätzlichen Auszubildenden auch mit gutem Gewissen aufnehmen“, berichtet Axel Merz, Ausbildungsleiter.

Stabilität und Planungssicherheit

Konkret hat Assa Abloy zwei Industriemechaniker im zweiten Lehrjahr, einen Industriekaufmann im zweiten Lehrjahr sowie einen Kombi-Studenten mit Fachrichtung Maschinenbau im dritten Studienjahr übernommen. Für die Nachwuchskräfte bedeutet das vor allem Stabilität und Planungssicherheit – wichtige Voraussetzungen, um sich voll auf die fachliche und persönliche Entwicklung konzentrieren zu können.

Weiter schreibt Assa Abloy: Gerade in wirtschaftlich herausfordernden Zeiten zeige sich, wie wichtig ein starkes Netzwerk regionaler Unternehmen ist, das jungen Menschen Halt und Perspektiven bietet. Nach einer Anfrage habe sich die Assa Abloy daher ganz bewusst dafür entschieden, Verantwortung zu übernehmen. „Wir haben uns als ortsansässiges Unternehmen in der Pflicht gesehen, den jungen Menschen die Möglichkeit zu geben, ihre Ausbildung beziehungsweise ihr Studium weiterzuführen“, so Merz.

Neben ASSA ABLOY zählen auch Groz-Beckert KG, Gühring KG, Johs. Boss GmbH & Co. KG, Karl Küfner GmbH & Co. KG, Mey GmbH & Co. KG, Peter Müller GmbH, Trigema W. Grupp KG und die Wagner Glas- und Metallbau GmbH zu den Unternehmen, die Auszubildende von Mayer & Cie. übernehmen.