Thorsten Frei und Bärbel Burkhardt-Ganter diskutieren vor dem Eingang in die Kleinwohnung nach erfolgter Besichtigung. Foto: Bantle

Als neue Wohn- und Lebensform im modernen Design stellen die Entwickler ihre kleinen Gebäude auf Stelzen vor.

Niedereschach - Nicht nur kommunalpolitische Themen prägten den zurückliegenden Gemeindebesuch des Bundestagsabgeordneten Thorsten Frei. Zusammen mit Bürgermeister Martin Ragg, dem CDU-Ortsverbandsvorsitzenden Adolf Schwab und einigen Gemeinderäten stattete der Wahlkreisabgeordnete der Firma XSCubes einen Besuch ab. Passend zum Thema "Reduzierung des Flächenverbrauchs" besichtigte er dabei in der Fischbacher Straße ein dort stehendes und von der Firma entwickeltes "temporäres Musterhaus". Der Charme des Gebäudes liegt darin, dass es auf Stelzen über bereits bestehenden Garagen oder Parkflächen gebaut werden kann. Somit werden keine neuen Flächen verbraucht und versiegelt. Zweieinhalb Jahre hat man in der Firma an dem innovativen Projekt gearbeitet. Dabei kam eine hochwertig ausstattbare kleine Wohnung ab 19 Quadratmetern heraus.

Mit Oberbürgermeistern in Kontakt

Ralf Ganter und seine Frau Bärbel Burkhardt-Ganter, stellten das kleine, von außen unscheinbare und innen beeindruckende Gebäude vor. Sie bezeichneten es als mögliche neue Wohn- und Lebensform im modernen Design und mit durchdachter Funktionalität, die den Anforderungen der heutigen Zeit ökologisch, ökonomisch und sozial gerecht werde. Das Haus sei vielfältig nutzbar und bautechnisch nach dem sogenannten "KFW 40-Standard" geprüft. Die Kleinwohnungen seien ideal zum Beispiel für Einzelpersonen oder Paare und auch zum vorübergehenden Wohnen, etwa für Studenten oder als Boardinghouse für Firmen-Mitarbeiter. Auch als Ferienwohnung könnten sie genutzt werden.

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Mit den Oberbürgermeistern von verschiedenen Studentenstädten stehe man bereits in Kontakt. Dort sei man angesichts der knappen Mietwohnungsbestände und fehlender Bauflächen von dem Konzept begeistert.

Im Standardformat von 19 Quadratmetern sei die Kleinwohnung auch für die Anerkennung und Nutzung als Sozialwohnung dimensioniert. In der kleinen Wohnung sei Platz für eine Waschmaschine und viele Dingen mehr, und die Unterkonstruktion biete genügend Stauraum.

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