Martin Hornung vom Kulturförderverein (links), Bürgermeister Micha Bächle und Straub-Geschäftsführer Steffen Würth (rechts) sind mit der Besucherresonanz der Ausstellung sehr zufrieden. Foto: Maier

Interesse an der Historie der Firma Straub in Bräunlingen ist groß. Durchweg positives Fazit zur Sonderausstellung.

Eine äußerst positive Bilanz zogen Bürgermeister Micha Bächle und Straub-Geschäftsführer Steffen Würth zum Abschluss der Sonderausstellung: Straub 40 – Tradition schafft Zukunft. Mit 1166 Besuchern an den verschiedenen Öffnungsterminen im Kelnhof-Museum, hatte die viel gelobte Firmentraditionsausstellung einen hervorragenden Zuspruch, was die Initiatoren sehr freute.

 

Preisrätsel weckt Interesse

Würth ging in seiner Bilanz kurz auf die Unterstützer, darunter die Stadt und der Kulturförderverein, ein. Er hob auch Kurator Wilfried Dold hervor, der die Geschichte geordnet, sortiert und präsentiert hatte. Ohne Unterstützung wäre eine Umsetzung dieser umfangreichen Infoplattform über die Jahrhunderte weg kaum möglich gewesen.

„Wir freuen uns darüber, dass fast 1200 Leute Interesse an unserer Ausstellung gezeigt haben. Viele haben mich angesprochen und mit viel Begeisterung die Ausstellung gelobt“, so Würth. Die Ausstellung habe einiges an Konzentration und auch Zeit benötigt, denn die zahlreichen Bilder sowie die vielen Infotafeln im ganzen Kelnhof-Gebäude ermöglichten einen guten Einblick in die Firmengeschichte der Firma Straub.

Die Museumsbesucher nutzten die Gelegenheit, sich nicht nur über historische Hintergründe zu informieren, sondern auch ins Gespräch zu kommen und persönliche Erinnerungen zu teilen. Besonders erfreulich war das Interesse von Familien und jüngeren Gästen, welche die Geschichte auf anschauliche Weise erleben konnten. Auch das „Straub 400 Preisrätsel“ zur Ausstellung stieß bei Jung und Alt auf viel Interesse.

Gemeinsame Bilanz

Zahlreiche Führungen begleiteten die Ausstellung und boten dabei Informationen zu den einzelnen Stationen der Unternehmensgeschichte. Entsprechend positiv fällt die Bilanz der Stadt Bräunlingen, des Kulturfördervereins Bräunlingen und des Unternehmens Straub aus. Gelobt wurde die gelungene Zusammenarbeit mehrerer Unterstützer im Rahmen des Jubiläumsprojekts. „Die Ausstellung hat in besonderer Weise gezeigt, wie eng unser Unternehmen, aber auch die Familie, mit der Stadt Bräunlingen und ihrer Geschichte verbunden ist“, hob Straub-Geschäftsführer Steffen Würth in seiner Bilanz hervor.

Viele persönlichen Gespräche

„Das große Interesse und die vielen persönlichen Gespräche haben uns sehr beeindruckt. Sie unterstreichen die Bedeutung unserer gemeinsamen Geschichte für die Region und bestärken uns darin, unsere gewachsene Tradition mit innovativen Ideen in die Zukunft zu tragen“, so Steffen Würth.

Ein besonderer Dank galt Bürgermeister Micha Bächle sowie Martin Hornung vom Kulturförderverein und Wilfried Dold, dem Kurator der Ausstellung, ohne die diese tolle Idee nicht hätte realisiert werden können. Bürgermeister Micha Bächle zeigt sich beim Resümee nach dem letzten Ausstellungstag begeistert: „Es war eine tolle Ausstellung. Die Firma Straub Verpackungen hat eine beeindruckende Unternehmensgeschichte, und mich freut die enge Verbundenheit mit der Stadt.“

400-jährige Geschichte

Die Sonderausstellung
„Straub 400 – Tradition schafft Zukunft“ im Kelnhof-Museum ist zu Ende. Seit ihrer Eröffnung im vergangenen Oktober wurden 1166 Besucher begrüßt, die sich anhand zahlreicher Informationstafeln auf zwei Stockwerken mit der 400-jährigen Geschichte der Unternehmerfamilien Straub und Würth auseinandersetzten. Diese zählen damit zu den ältesten Familienunternehmen Deutschlands. Die Ausstellung erstreckte sich von den Anfängen 1626 über die 200-jährige Verbundenheit mit Bräunlingen bis hin zu 100 Jahren Wellpappe.