Die Furtwanger Feuerwehr ist am Donnerstag im Einsatz gewesen, um den Maschinenbrand bei der Firma Koepfer zu löschen. Foto: Koepfer

Eine hochwertige Maschine ist bei der Firma Koepfer durch ein Brand am Donnerstagvormittag zerstört worden. Über die Auswirkungen auf die Produktion informiert Geschäftsführer Thomas Koepfer.

Furtwangen - Vermutlich wegen Funkenflugs ist die CNC-Dreh- und Metall-Schälmaschine in Brand geraten, teilte die Polizei mit. Genaueres würden die Untersuchungen in der nächsten Woche ergeben, sagt Thomas Koepfer. Er erwartet am Montag "Heerscharen von Gutachtern und Maschinenherstellern" in seinem Unternehmen. Die Maschine habe einen Wert von rund einer Million Euro gehabt, mit "allem drum und dran" sogar einen Wert von 1,5 Millionen Euro.

 

Das Unikat sei für das Unternehmen wichtig gewesen. Die Produktion dort sei gerade langsam angelaufen mit dem Ziel, im Februar oder März in die größere Serienlieferung zu gehen. Es handle sich um einen Auftrag im Bereich der Elektromobilität. Die Firma Koepfer stellt hochpräzise Zahnräder und Getriebekomponenten für die Automobilindustrie her und ist nach Aussagen des Geschäftsführers vom Wechsel vom Verbrennermotor zur Elektromobilität "massiv betroffen". "Wir versuchen, die Transformation zu begleiten."

Derzeit werden Notfallpläne erstellt

Nachdem die hochwertige CNC-Maschine durch den Brand zerstört wurde, würden "Notfallpläne" erstellt. Ein Ziel sei, eine für April bestellte Maschine vorzuziehen. Bis wann die abgebrannte Maschine ersetzt wird, konnte Koepfer nicht genau sagen. Je nach Verfügbarkeit von Komponenten könne das längere Zeit dauern.

Nach dem Brand am Donnerstag wurde ein 46-jähriger Mitarbeiter wegen Verdachts auf Rauchgasvergiftung in eine Klinik gebracht. Am Freitag sei er bereits wieder im Betrieb gewesen und habe gearbeitet, freut sich Koepfer, dass es dem Beschäftigten wieder gut gehe.