Das Freudenstädter Unternehmen „Reverse Components“ exportiert in die ganze Welt. Jetzt war Oberbürgermeister Adrian Sonder zu Besuch.
Oberbürgermeister Adrian Sonder und Elke Latscha, städtische Wirtschaftsbeauftragte, haben den Betrieb „Reverse Components“ im Gewerbegebiet Wittlensweiler besucht. Darüber berichtet die Stadtverwaltung in einer Pressemitteilung.
Was der Oberbürgermeister zu sehen und zu hören bekam, machte laut der Mitteilung Eindruck: Die „Reverse Components“ von Peter und Heike Schmid entwickelt und fertigt nahezu sämtliche Anbauteile für Mountainbikes – vom Lenker mit Griffen und Vorbauten über Pedale, Kettenblätter, Sattelstützen, Sättel und Felgen bis hin zu kompletten Laufrädern – mit gerade mal zwölf Mitarbeitern.
„Wir machen praktisch alles, was man an ein Bike anschrauben kann, mit Ausnahme der Schaltung und Teleskopgabeln“, so Schmid. Die Produkte werden über Vertriebspartner in mehr als 25 Ländern verkauft.
150 000 Follower auf Instagram
Außerdem unterstützt „Reverse Components“ Teams und Athleten weltweit durch Sponsoring. Entsprechend bekannt und vernetzt ist die Firma in der Szene. Der Instagram-Kanal hat fast 150 000 Follower. „Das ist eine echte Hausnummer“, so Sonder.
Dass „Reverse Components“ das mit gerade mal einem Dutzend Mitarbeitern leisten kann, kommt laut der Mitteilung nicht von ungefähr. Das Stichwort lautet „grenzüberschreitende Kooperationen“. Hergestellt werden die Komponenten in Deutschland und vor allem in Taiwan. Der Marketing-Manager und einer der Produktmanager sitzen in England.
„Reverse Components“ beliefert überwiegend den Fachhandel – so auch in Freudenstadt die Firmen Radsport Glaser, Karacho Bikes, Bikezentrum Haisch und in Baiersbronn die Firma Physiocycles. Aber auch der Endkunde kann direkt bei Reverse Components im Webshop Produkte bestellen. Zusätzlich werden die Produkte in Europa und in den USA über diverse Onlinehändler vertrieben.