In den Kindergarten Arche fließen 2026 insgesamt 725 000 Euro – das ist die größte Ausgabe im Kernort. (Archivfoto) Foto: Helen Moser

Der Kindergarten „Arche“, das Freibad „Solara“ und die Planungsrate für ein neues Feuerwehrgerätehaus tragen 2026 zu Ausgaben von 2,25 Millionen Euro im Kernort bei.

Der größte Betrag entfällt mit 725 000 Euro auf den Zuschussbedarf des Kindergartens, wie Bürgermeister Fritz Link im Ortsteilausschuss berichtete. Wie alle anderen Kitas bekommt auch die Einrichtung im Kernort trotz Wunsch nach einem Sonnensegel nur 4000 Euro für einen größeren Sonnenschirm.

 

Bei 500 000 Euro liegt die Planungsrate für ein neues, zentrales Feuerwehrgerätehaus für mehrere Abteilungen, bei 244 000 Euro der Zuschuss ans Freibad. Dazu kommen 142 000 Euro für die Deckenerneuerung an Parkplatz und Zufahrtsstraße.

280 000 Euro sind als erste Rate fürs Sanierungsgebiet südlicher Ortskern eingeplant, 60 000 Euro für Jugendkeller und -treff. Erörtert wird derzeit die Möglichkeit einer zweiten Bahn beim Downhill-Parcours.

45 000 Euro fallen für die Sporthalle an der Grundschule an, wobei letztere mit 36 000 Euro zu Buche schlägt. 50 000 Euro kostet die Sanierung des Gebäudes Veilstraße 2/1, 15 000 Euro die Sanierung der Westfassade Veilstraße 2, 8000 Euro die Renovierung des Treppenhauses im Gebäude Friedrichstraße 5. Bei 24 400 Euro liegt der Zuschussbedarf der Bücherei, knapp 22 000 Euro fallen für die Tennisanlage an, 16 500 Euro für den Unterhalt des Albert-Schweitzer-Hauses.

Beseitigung von Feuchtigkeit im Archiv

Im Rathaus sind Arbeiten für 15 000 Euro geplant. Dabei geht es auch um die Beseitigung von Feuchtigkeit im Archiv, wobei eine Aktenlagerung in der Grundschule geprüft wird. Weitere Posten sind der Zuschuss ans Netzwerkbüro, Sanierungen an Zinzendorfweg und -platz und ein Zuschuss an die Brüdergemeine zum Unterhalt des Gottesackers. Für sie übernimmt die Gemeinde erstmals die Sanierung der Glockenanlage am Kirchensaal, wie es schon in den Ortsteilen der Fall ist.

Insgesamt liegen die Ausgaben für den Kernort bei 2,25 Millionen Euro. Dabei sind für Investitionen 700 000 Euro an Krediten eingeplant. Trotzdem liegt die Pro-Kopf-Verschuldung dann mit 675 Euro deutlich unter dem Durchschnitt von 973 Euro.

In den Folgejahren weitere Kredite notwendig

Angesichts Vorhaben wie dem neuen Feuerwehrgerätehaus und der Zentralisierung der Wasserversorgung prognostizierte Link für die Folgejahre weitere Kredite. Auf Nachfrage von Sigrid Fiehn erklärte er, dass es für Gemeinden besondere Zinssätze gibt.

Bezüglich der Errichtung eines Hotels am Doniswald verwies er auf einen städtebaulichen Vertrag. Der Markt sei für den Bauherren aber nicht ganz einfach. „Wenn er nichts findet, dann gibts auch nichts“, so Matthias Weisser.